Bild Protokoll der Jahreshauptversammlung 1997

Offensichtliche Tippfehler wurden bei der vorliegenden Abschrift stillschweigend korrigiert.

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 21. November 1997

Bild Der 1. Vorsitzende, Roland Gase, eröffnete gegen 18.45 Uhr die Versammlung. Er stellte fest, daß 24 Mitglieder anwesend waren und somit nicht die erforderliche Mitgliederzahl von 2/3 für eine ordentliche Versammlung erreicht wurde.
Die Jahreshauptversammlung wurde somit zu einer außerordentlichen Versammlung erklärt.

Zu Beginn der Versammlung wurde eine Schweigeminute für das verstorbene Mitglied Klaus Peisker gehalten.
Gegen die Tagesordnung wurden keine Einwände erhoben.

Punkt 1 der Tagesordnung war der Bericht des 1. Vorsitzenden Roland Gase.

Das vergangene Jahr war sehr ereignisreich. Bei der Berliner Mannschaftsmeisterschaft verfehlten 2 Mannschaften nur knapp den Aufstieg und die 3. Mannschaft war in dieser Hinsicht erfolgreich. Auch die Siemens Schachmeisterschaft war ein voller Erfolg, da aus dieser Veranstaltung 5 neue Mitglieder geworben werden konnten.
Anläßlich der 150 Jahr-Feier von Siemens wurde ein Simultanturnier mit dem Bundestrainer Uwe Bönsch und ein Jugendturnier veranstaltet.
Die Titelverteidigung des Westpokals klappte leider nicht, sondern diesmal konnte Eckbauer den Titel holen.
Christian Janzen ist jetzt 25 Jahre im Verein und wird bei passender Gelegenheit dafür geehrt werden.

Punkt 2 der Tagesordnung war der Bericht des Spielleiters Manfred Leu und die Siegerehrungen.

Es folgt eine Auflistung der Sieger und Preisträger

Bild Punkt 3 der Tagesordnung war der Bericht des Kassenwartes Ivan Jurjevic.

Der Kassenbestand am 30.09.97 betrug DM 10.893,50 und war um ca. DM 1.800,– höher als vor einem Jahr. Dies konnte im Siemens-Jubiläumsjahr erreicht werden, als besondere Veranstaltungen durchgeführt wurden die Geld gekostet haben. Die Schachabteilung ist finanziell sehr gesund. Es gibt keine größeren Beitragsrückstände. Nur der Schachfreund Franke ist seit mehreren Jahren im Rückstand. Er wird aufgefordert werden, seinen Beitrag zu begleichen. Ansonsten wird ihm der Austritt nahegelegt.

Punkt 4 der Tagesordnung war der Bericht der Kassenprüfer Fischer und Schilly.

Die Buchführung wurde als Amerikanisches Journal geführt. Das Journal wurde stichprobenartig geprüft und die Belege wurden auf Besonderheiten durchgesehen. Die Eintragungen im Journal sind nach schachlichen Gesichtspunkten vorgenommen worden. Es wurde vorgeschlagen, zukünftig die Eintragungen in chronologischer Reihenfolge vorzunehmen, weil dies den Grundsätzen einer ordentlichen Buchführung entspricht. Ivan Jurjevic erklärte sich damit einverstanden, sofern er erneut als Kassenwart gewählt werden würde.
Unregelmäßigkeiten bei der Kassenführung sind nicht festgestellt worden. Es wurde angemerkt, daß die Spesenabrechnungen auffallend niedrig waren, so daß vermutet werden kann, daß einige Vorstandsmitglieder nicht sämtliche Kosten abgerechnet haben. Alle Arbeiten des Vorstandes wurden ehrenamtlich ausgetragen.

Punkt 5 der Tagesordnung war die Aussprache zu den Punkten 1 – 4.
Die Aussprache ist bereits bei den einzelnen Punkten vorgenommen worden.

Bild Punkt 6 der Tagesordnung war die Entlastung des Vorstandes.

Otto Seidel wurde einstimmig von der Versammlung gewählt, um die Entlastung des Vorstandes zu beantragen und danach die Wahl des 1. Vorsitzenden zu leiten.
Der Vorstand incl. des Kassenwartes wurden einstimmig von der Versammlung entlastet.

Punkt 7 der Tagesordnung war die Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und der Delegierten für die Jahreshauptversammlung des Siemens Kulturkreises.

1. Vorsitzender Jörg Steppat einstimmig bei einer Enthaltung kein Gegenkandidat
2. Vorsitzender Glanz einstimmig bei einer Enthaltung kein Gegenkandidat
Kassenwart Ivan Jurjevic einstimmig kein Gegenkandidat
Spielleiter Manfred Leu einstimmig kein Gegenkandidat
Kassenprüfer Fischer, Hübner, Schilly einstimmig bei einer Enthaltung als Gruppe gewählt
Delegierte für den Siemens Kulturkreis Roland Gase und Manfred Leu einstimmig keine Gegenkandidaten

Punkt 8 der Tagesordnung war die Festsetzung der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr.

Es wurde einstimmig beschlossen, die Beiträge in der jetzigen Höhe zu belassen. Der Vorstand wurde von der Versammlung ermächtigt, zwei jüngeren Mitgliedern für zwei Jahre einen Sonderbeitrag (mindestens in Höhe von DM 1,– pro Monat) einzuräumen.

Punkt 81 der Tagesordnung war Verschiedenes.

Roland Gase berichtete, daß vorläufig die dem Kulturkreis zur Verfügung gestellten Räume gesichert sind.
Ein Pförtner hat sich darüber beklagt, daß einige Leute vom Kulturkreis (es müssen nicht unbedingt Schachspieler gewesen sein) beim Verlassen des Gebäudes über den Rasen gegangen sind. Dies könnte den Kulturkreis in Mißkredit bringen und Roland Gase bittet darum alle Vereinsmitglieder, immer die Wege zu benützen und auch beim Verlassen des Siemensgeländes am Pförtner vorbei zu gehen.
Achim Schilly machte den Vorschlag, zukünftig bei den Heimspielen der BMM die 2. Mannschaft mit dem Rücken zur Wand sitzen zu lassen. Dieser Vorschlag wurde von den anwesenden Spielern der 2. Mannschaft überwiegend begrüßt. Der Spielleiter erklärte, wenn dies der Wunsch der Mannschaft sei, dann werde er künftig die Bretter bei Heimspielen entsprechend aufbauen.
Achim Schilly machte den Vorschlag, ab der nächsten Saison die Startnummern bei der Vereinsmeisterschaft nicht mehr auszulosen, sondern die Teilnehmer entsprechend ihrer DWZ-Zahl zu setzen. Dieser Vorschlag stieß auf deutliche Ablehnung bei der Versammlung und wurde zurückgezogen.

Kurz vor 21.00 Uhr beendete der 1. Vorsitzende, Jörg Steppat, die Versammlung.

Berlin, den 23.11.97
(Achim Schilly)


1 Gemeint ist offenbar Punkt 9.


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Vereinschronik –– Übersicht zu den Protokollen