Runde 3 am 31.01.2006

Auch heute lief nicht alles nach Wunsch für uns, aber an mangelndem Kampfgeist hat es nicht gelegen. Kaum jemand ging nach weniger als 3 Stunden vom Brett.
Für die Glanzpunkte im Siemensstädter Team sorgt weiterhin Cara. Nach dem dritten Sieg darf sie nun sogar von einer Medaille träumen, auch wenn es morgen gegen den hohen Turnierfavoriten geht. In der U14 sind wir nach wie vor ungeschlagen, denn Roland steuerte ohne große Aufregungen ein Remis bei. Für den zweiten vollen Punkt des Tages sorgte Jan mit einem souveränen Erfolg.

Die vier heutigen Niederlagen kamen gegen weitaus erfahrenere Kontrahenten nicht überraschend. Vor allem Jonas und Fabian hielten dabei gut mit und wurden erst im Endspiel aus der Bahn geworfen.

Jean wirkte nach seiner gestrigen Niederlage heute übermotiviert und stand nach unsolidem Angriff plötzlich mit einem Minusturm da. Doch sein bekannter Kampfgeist und eine schöne Kombinationsidee sorgten noch für ein Remis.
Punkteteilung nach über 4 Stunden auch bei Florian. Er hatte im Turmendspiel zwar einen Mehrbauern, spielte dann aber viel zu passiv weiter. Schließlich fördert die Fritz-Analyse ein äußerst kurioses und lehrreiches vierzügiges Matt für seinen Gegner zutage. Da hat Flo sogar noch Glück gehabt… (siehe unten).


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Roland, Dmitry und Fabian im Analyseraum Jean vor der heutigen Partie, in der er nach großem Kampf ein Remis erreichte.
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Die Reihen haben sich gelichtet,
aber einer unserer Spieler ist noch bei der Arbeit…
… natürlich ist es Florian, der in den ersten 3 Runden
schon insgesamt 12 Stunden am Brett zubrachte.
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Stellungsbild zu Schmidt – Guist: Schwarz am Zug hätte mit
50… Tc8! undeckbar mattsetzen können.
Auf 51. g5 (sonst sofort matt auf h8) folgt 51… f5!.
Nach der erneut einzigen Ausrede 52. g6 ist auf 52… f6!
keine Rettung mehr möglich.
Vermutlich der stärkste Doppelbauer aller Zeiten…