Tagesbericht vom 06.02.2007

Na bitte – es geht doch… Nach dem schleppenden Auftakt konnten heute einige unserer Spieler erste Erfolge verbuchen. Jetzt heißt es "durchstarten" – es verbleibt noch genügend Zeit für eine deutliche Verbesserung der Positionen.

Im Blickpunkt standen heute die U14-Recken. Kevin konnte sich gegen einen überforderten Gegner mit Angriffsschach austoben. Nach gut 30 Minuten war der Punkt unter Dach und Fach. Yann Paul kam etwas bedenklich aus der Eröffnung, wehrte dann aber konzentriert und aufmerksam den Angriff ab. Nach und nach konsolidierte er seine Stellung und nutzte später den ersten Patzer seines Gegners zum Sieg.

In der U12 steht für Erik und Robin je ein Remis zu Buche. Ganz langsam finden sie zu Normalform zurück. Freilich muss man diese Meisterschaft anders bewerten als die offenen Turniere der oberen Altersklassen. Hier befinden wir uns in einer illustren Finalrunde der besten Berliner Spieler. Man muss sich dahinter nur die etwa 70 Schüler vorstellen, die nach den Vorrunden ausgeschieden sind – schon erscheinen die Plätze gegen Ende des Finalfeldes in anderem Licht.

Roland und Louis mussten direkt gegeneinander antreten. Roland wurde seiner Favoritenstellung im Duell der Klassenkameraden gerecht. Wenigstens nutzte er die unglückliche Paarung zu einem sehenswerten Angriff. Jonas kam nach einer langen und beiderseits ruhig geführten Partie zu einem sicheren Remis gegen Duc Son Le. Cara hatte es erneut mit einem Spieler aus den Top-3 der Setzliste zu tun. Sie überzeugte mit mutigem, offensivem Schach, doch Raimond Fuchs verwertete schließlich seinen Mehrbauern problemlos.


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Yann Paul betrachtet seine eigene Stellung aus der Sicht
des Gegners – ein "Trick", den viele Schachprofis anwenden.
Und nochmal Yann Paul – diesmal zu Gast bei den Großen
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Endlich ein Teilerfolg: Robin auf dem Weg zu Normalform