Tagesbericht vom 08.01.2008

Leider ist uns auch heute der Befreiungsschlag in Richtung eines erfolgreichen Turniers nicht gelungen. Einzig die älteren Spieler erreichten Normalform.
Florian feierte den zweiten Sieg in Folge. Gegen den mit DWZ 1802 eher unterbewerteten Claudio Geyken spielte er eine anstrengende und lange Zeit ausgeglichene Partie. In der beiderseitigen Zeitnotphase bewies Flo dann die bessere Übersicht und widerlegte ein Opfer seines Gegners, welches alle Beobachter zunächst auch für erfolgversprechend gehalten hatten.
Roland geriet frühzeitig schwer unter Druck. Doch mit zäher und ideenreicher Verteidigung konnte er seine Position stabilisieren. Am Ende stand ein korrektes Remis gegen einen DWZ-höheren Spieler.

Florian und Roland haben in den ersten 3 Runden schon jeweils mehr als 11 Stunden am Brett gesessen. So sind sie auch in Sachen Kampfgeist, Konzentration und Einsatz echte Vorbilder für die jüngeren Spieler.

In der U14 muss sich der Trainer hingegen fast schon freuen, dass es in jeder Runde ein paar interne Duelle gibt – so gehen wir wenigstens nicht ganz leer aus…
Typisch für unser Auftreten bei dieser Meisterschaft war allerdings, dass diesmal auch beide Partien zwischen den Teamkameraden durch schwere Patzer der zunächst überlegen stehenden Spieler noch gedreht wurden. So konnten sich Yann Paul und Jonas über erste Siege freuen.
Kevin kam gegen das 9jährige Talent Robert Denkert nach wechselhaftem Partieverlauf zu einem Remis. Dass seine Vereinstrainerin dies als Erfolg wertete, war allerdings nicht so ganz nachvollziehbar…
Alle übrigen U14-Spieler waren heute ihren Gegnern mehr oder weniger klar unterlegen und brachten auch nicht die Steigerung zuwege, die notwendig gewesen wäre. Immerhin kämpfte Erik eine lange aussichtsreiche Partie fast 4½ Stunden lang – stand aber schließlich doch auf verlorenem Posten.


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Ypsi kann nach dem ersten Sieg optimistisch nach vorn blicken. Roland überstand eine aufregende Verteidigungsschlacht.
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Blick in die U18 nach knapp 4 Stunden:
Wenig später begann an allen Brettern eine aufregende Zeitnotphase.
Links im weißen Pullover ist Florian zu erkennen.