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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Rd. 7 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | 6 | |
| Leon Rolfes | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 5 | 6 | |
| Tilman Brämick | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | 5 | ||
| Yiyang Huang | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 5 | ||
| Matthias Fluhr | 1 | 1 | 0 | 1 | 3 | 4 | |||
| Erik Nissen | 1 | ½ | 1½ | 2 |
| 1. Herder-Gymnasium | 13 : 1 – 24,5 BP |
| 2. Archenhold-Gymnasium | 13 : 1 – 23,0 BP |
| 3. Herder-Gymnasium II | 10 : 4 – 19,0 BP |
(15 Mannschaften)
Eine denkwürdige Saison wird mit dem Meistertitel gekrönt. Bei realistischer
Betrachtung konnte nur dieser 1. Platz als anspruchsvolles Saisonziel gelten. Doch mit dem Archenhold-Gymnasium, wo sich einige in der Grundschulzeit sehr
erfolgreiche Schüler zu einem neuen Team zusammenfanden, erwuchs uns ein gleichwertiger Konkurrent.
In den drei ersten Runden wurden beide Favoriten ihrer Rolle gerecht, ließen nur je 1½ Brettpunkte liegen. So sollte das direkte Aufeinandertreffen in
der Saisonmitte die Entscheidung bringen. In einem gutklassigen Schulschach-Wettkampf wurde diese Entscheidung aber vertagt: Nachdem auf beiden Seiten
einige vermeintliche Trümpfe nicht stachen, trennte man sich unentschieden.
So war für den Rest der Saison ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu erwarten, selbst ein Stichkampf schien möglich. Runde 5 überstanden beide Spitzenreiter
ungeschoren, wobei wir vermutlich den stärkeren Gegner bezwangen. Hier konnte man schon frohlocken, dass bei konzentriertem Durchspielen der Titel
möglich sei – hatten wir doch gegen alle starken Rivalen bereits gespielt.
Es war dann keine Überraschung, dass die Vorentscheidung in Runde 6 fiel. Während unsere Mannschaft erneut sicher alle 4 Partien gewann, kamen
die Treptower gegen das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium nur zu einem ganz knappen Sieg. Dass wir uns diesen Vorsprung in der Schlussrunde nicht mehr
abjagen lassen, konnte man erwarten…
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Nelson-Mandela-Oberschule | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Tehyung Kim |
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Daniel Dekryriov |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Jonas Iviuskis |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Simon Peschel |
Mit einem relativ leicht erspielten Sieg setzt unsere Mannschaft den i-Punkt unter die Meistersaison. Leider war der heutige Gegner wohl auch nicht mehr so recht motiviert, uns ernsthaft zu fordern.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Beethoven-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Edgar Schubert |
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Tim Raudies |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Shawn Maple |
| Matthias Fluhr | 1 | 0 | Felix Schremmer |
Nach diesem Sieg sind unsere Titelchancen weiterhin intakt. In gewohnter Souveränität ließen unsere wettkampferprobten Spieler nichts anbrennen und
feierten den 350. Punktspielsieg eines Herder-Teams.
Leon gewann nach einem Dameneinsteller in ca. 30 Minuten. Für das 2:0 sorgte Matthias mit beherztem Bauernvormarsch und Königsangriff nach
entgegengesetzten Rochaden.
Bei Yang gab es mal wieder eine Fried-Liver-Attack zu bestaunen, die zu baldigem Materialvorteil führte. Margarita musste gegen den
namhaftesten Spieler des Gastgebers den stärksten Widerstand brechen – aber dazu sitzt sie ja auch am Spitzenbrett… Mit einem
Qualitätsopfer nahm sie die gegnerische Stellung auseinander und triumphierte sehenswert.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Heinrich-Hertz-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Khoa Anh Le Tran |
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Robert Denkert |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Dominik Nehls |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Franz Wilczek |
Sicherer und vielleicht ganz wichtiger Sieg beim kleinen Jubiläum: Das war heute das 250. Spiel eines Herder-Teams in Berliner Meisterschaften mit
Turnierbedenkzeit (155 Siege, 34 Unentschieden, 61 Niederlagen).
An allen vier Brettern kamen wir mit konzentriertem Spiel schnell in Vorteil. Den ersten Punkt verbuchte Leon nach einem Turmeinsteller des
jungen Gegners. Die Siegpartien an Brett 3 und 4 kamen – wie man bei dem Naturell unserer Spieler erwarten konnte – höchst unterschiedlich
zustande: Yiyang hatte recht bald zwei Mehrbauern, die er im Turmendspiel problemlos und unspektakulär verwertete. Tilman profitierte davon, dass sein
Gegner frühzeitig auf f2 zwei Leichtfiguren für Turm und Bauer opferte. Da Schwarz aber kein Potential zur Fortsetzung des Angriffs hatte, war Tilman in
seinem Element. Phantasievoller Wirbel der Leichtfiguren ist seine große Stärke.
Margarita musste nach frühem Bauerngewinn den hartnäckigsten Widerstand brechen. Mit einigen subtilen Manövern zwang sie den Gegner in eine passive
Position und setzte sich dann sicher durch.
| Herder-Gymnasium | 2 : 2 | Archenhold-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Liem Thanh Gabriel |
| Leon Rolfes | 0 | 1 | Oliver Fartmann |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Max Teschke (Kümpfel) |
| Matthias Fluhr | 0 | 1 | Hannes Raddant |
Diese WK-III-Meisterschaft gehört zum Besten, was das Berliner Schulschach seit Jahren zu bieten hat. Nach dem heutigen Spiel bleibt es spannend, sind
beide Spitzenteams weiter absolut gleichauf.
Dabei begann es für uns gar nicht so erfreulich. Zunächst musste Yiyang wegen Krankheit absagen, dann gerieten wir an Brett 2 schnell in Rückstand.
Leons Gegner hatte zuletzt bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft eine DWZ-Performance über 2250 erspielt. Heute zeigte er in einer kurzen und
turbulenten Partie den besseren Durchblick und gewann verdient. Aber es ist für die eigene Mannschaft natürlich sehr ungünstig, wenn man so schnell
zurückliegt. Das soll normalerweise nicht passieren – und das ist auch eigentlich unsere Stärke.
Doch wieder einmal konnten wir uns auf ein ausgeglichen stark besetztes Team verlassen. Margarita stand immer etwas besser und gewann souverän.
Die Partie am 4. Brett sah hingegen immer etwas nachteilig aus. Hier hatte Matthias früh eine Figur verloren.
Er verteidigte sich mit vielen guten Ideen, am Ende aber doch ohne Erfolg.
Dafür spielte Tilman seine seit langer Zeit beste Partie. Gegen den um mehr als 500 DWZ-Punkte überlegenen Gegner veranstalteten seine
Leichtfiguren einen bemerkenswerten Wirbel und sicherten schließlich den Sieg.
Das 2:2 erhält beiden Mannschaften gleiche Titelchancen und garantiert einen enorm spannenden Saisonverlauf.
| Herder-Gymnasium | 3½ : ½ | Herder-Gymnasium II | |
|---|---|---|---|
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Jonas Brenck |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Oliver Stoll |
| Matthias Fluhr | 1 | 0 | Julian Beuchert |
| Erik Nissen | ½ | ½ | Sebastian Maaßen |
Der Spielverlauf im Duell unserer beiden Mannschaften war deutlich spannender, als es das Ergebnis vermuten lässt. Vor allem am Spitzenbrett wogten die Chancen hin und her. Yang konnte auf seine zuverlässige Stärke im Endspiel bauen und Matthias gewann relativ sicher. Erik spielte eine starke Eröffnung, geriet aber in Zeitnot und musste seinen Gegner so ins Dauerschach entkommen lassen.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Georg-Büchner-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Max Müller |
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Arif Bilcen |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Huseyin Bilcen |
| Matthias Fluhr | 1 | 0 | René Schöning |
Dieses Team will Meister werden und so lässt es auch gegen vermeintlich schwächere Gegner keine Unkonzentriertheiten zu. Margarita und ihre Jungs waren auch heute klar überlegen – zum Teil dauerten die Partien nur wenig über 10 Züge. Leon musste am längsten kämpfen, ohne dass sein Sieg in Gefahr geriet. Sein Gegner war immerhin der überlegene und überzeugende Sieger beim Schnellschach-Einzelturnier der Grundschulen in diesem Jahr.
| Herder-Gymnasium | 3 : 1 | Freiherr-vom-Stein-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Maxim Maslov |
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Dominik Fuchs |
| Tilman Brämick | 0 | 1 | Kian Raulin |
| Erik Nissen | 1 | 0 | Felix Knauer |
Mit einem spannenden und gutklassigen Duell begann für uns die neue Saison. Der Gegner bot 3 gestandene Vereinsspieler auf, aber auch wir waren sehr
stark besetzt. Leider hatte Tilman einen gebrauchten Tag erwischt und geriet schnell auf die Verliererstraße. Seine drei Teamgefährten rissen aber das
Steuer noch herum.
Margarita brillierte gegen den in der ELO-Liste der FIDE sogar vor ihr stehenden Maxim mit einem sehr überzeugenden Jänisch-Gambit.
Der Angriff über die halboffene f-Linie und später über die h-Linie war schnell erfolgreich. Leon spielte geduldig und umsichtig. Irgendwann ließ
der junge Gegner einen Qualitätsgewinn zu und dann verwertete unser Spieler den Vorteil sicher.
So war es wieder einmal die Aufgabe des Mannschaftskapitäns, das Ergebnis zu klären. Eriks Gegner hatte aus der Hauptvariante der Preußischen Partie
einen Minusbauern behalten und konnte das eigentlich suboptimale 8.Lb5-a4 nicht überzeugend widerlegen. Erik wehrte auch den Angriffsversuch
über die h-Linie sicher ab und profitierte am Ende ein wenig von der gegnerischen Zeitnot. Schön, dass er es in den letzten Monaten gelernt hat,
seine eigene Bedenkzeit besser zu verwalten.