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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Rd. 7 | Punkte | Partien | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 9 | 12 | ||
| Maximilian Ringleb | 0 | ½ | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | ½ | 7 | 12 | ||
| Linus Dilewski | 0 | ½ | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 7½ | 9 | ||||
| Arda Yolci | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 8 | ||||||
| Julius Tens | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 8 | 9 | |||||
| Jan Kliewer | 1 | 1 | 0 | 2 | 3 | |||||||||||
| Florian Junge | 1 | ½ | 1½ | 2 | ||||||||||||
| 1. Heinrich-Hertz-Gymnasium | 27 : 1 – 50,0 BP |
| 2. Bouché-Grundschule | 22 : 6 – 43,5 BP |
| 3. Herder-Gymnasium | 20 : 8 – 40,0 BP |
(12 Mannschaften)
Mit Bronze in einer stark besetzten Meisterschaft haben unsere WK-IV-Spieler das Saisonziel erreicht. Gegen die beiden vor uns platzierten Mannschaften
mit zahlreichen Kaderspielern fehlte noch etwas an Wettkampferfahrung und individueller Klasse. Auch das Unentschieden vom Saisonbeginn gegen
eine weitere Spitzenmannschaft war eine Hypothek, die über die gesamte Saison mitgeschleppt wurde.
Auffällig und geradezu typisch für diese Altersklasse waren noch recht große Leistungsschwankungen. Zudem hatten einige unserer Spieler immer wieder
Probleme mit der kurzen Bedenkzeit. Wenn sie in die WK-III aufrücken, wird das kein Thema mehr sein.
| Herder-Gymnasium |
1 : 3 2½ : 1½ |
Bouché-Grundschule | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 0 : 1 | 0 : 1 | Ronny Heldt |
| Maximilian Ringleb | 0 : 1 | ½ : ½ | Daniel Klodt |
| Linus Dilewski | 1 : 0 | Dennis Jegielka | |
| Arda Yolci | 1 : 0 | ||
| Julius Tens | 0 : 1 | Luca Bechtel | |
| 1 : 0 | Rafael Wicklein | ||
Ein spannendes und gutklassiges Saisonfinale lieferten sich zwei der stärksten Berliner WK-IV-Mannschaften. Am Ende steht verdientermaßen auf jeder Seite
ein Sieg. Allerdings war gerade im Hinspiel sogar noch mehr für uns möglich.
Khai Liem erarbeitete sich im ersten Spiel mit starker Partie eine Gewinnstellung gegen den aktuellen Berliner Meister seiner Altersklasse. Er hatte
eine Leichtfigur mehr, als eine ärgerliche Unaufmerksamkeit den ganzen König kostete. Diese Riesen-Chance bekam er im Rückspiel natürlich nicht wieder
serviert. Maximilian kämpfte wie so oft gegen einen Gegner mit zwei Zeigern und einem Zifferblatt. Die erste Partie ging in Zeitnot verloren,
die zweite brachte ein achtbares Remis gegen einen weiteren U12-Finalisten. Dies war Maxis letzter WK-IV-Wettkampf. Im nächsten Jahr hat er endlich
mehr Bedenkzeit…
Ganz stark trumpften unsere beiden Spieler am dritten Brett auf. Linus spielte einfach souverän und ließ in der späteren Analyse auch ein
Vorausdenken über mehrere Züge erkennen. Arda gewann mit einer Mattdrohung früh die Dame und verwertete diesen Vorteil sicher. Als
Mannschaftskapitän bewies er zudem die nötige Umsicht, sein Team bei Remisgeboten richtig zu dirigieren.
Auch am 4. Brett spielte die Schachuhr heute die Hauptrolle. "Nano" schaffte im Hinspiel das Umschalten auf schnelleres Spiel noch nicht und
überschritt in verworrener Stellung die Bedenkzeit. Im zweiten Wettkampf gelang ihm wenige Sekunden vor Zeitablauf das Matt zum entscheidenden Sieg.
| Herder-Gymnasium |
4 : 0 3 : 1 |
Grundschule im Blumenviertel | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 1 : 0 | 1 : 0 | Frieder Dölp |
| Maximilian Ringleb | 1 : 0 | 1 : 0 | Sebastian Witt |
| Linus Dilewski | 1 : 0 | Paul Bochnig | |
| Julius Tens | 1 : 0 | ||
| Arda Yolci | 1 : 0 | Arthur Gröne | |
| Jan Kliewer | 0 : 1 | ||
Zwei sichere Siege nach – wie immer gegen die Freunde aus dem Blumenviertel – interessantem Kampf sind zu vermelden. Im Hinspiel ging es noch (zu) glatt.
Arda bediente sich früh auf f7 und h8, wehrte dann auch den Gegenangriff aufmerksam ab. Linus profitierte von einem frühen Figureneinsteller und
später von einer schön ausgenutzten Fesselung. Auch in Gewinnstellung zeigte er noch ein paar überlegte Manöver. Khai Liem siegte sicher und
Maxi hatte nach einem Fingerfehler eine Figur gewonnen, die er wie immer ohne Aufregung verwertete.
Im zweiten Duell brachte uns "Nano" schnell in Führung. Da auch Maxi klaren Materialvorteil hatte, waren virtuell zwei Punkte auf der Habenseite.
Gerade bei ihm kann man ja sicher sein, dass er solchen Vorteil nicht mehr leichtfertig vergibt. Dafür spielte der Gegner am Spitzenbrett auf
Augenhöhe mit. "KLT" kam nur in ein absolut ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel. Dies hätte remis enden sollen, doch der Gästespieler übersah eine
einzügige Mattdrohung. Das war schon etwas tragisch für ihn. Die Niederlage von Jan war zu verschmerzen. In ausgeglichner Stellung entwickelte er seinen
Läufer auf ein ungedecktes Feld, was dem Gegner einen Doppelangriff ermöglichte. Die Mehrfigur wurde von diesem dann souverän verwertet, was ja im
Schulschach dieser Altersklasse auch längst nicht selbstverständlich ist.
Unser Team bleibt im Rennen um eine Medaille. In der Schlussrunde muss dafür aber wohl noch eine kleine Steigerung her.
| Herder-Gymnasium |
4 : 0 4 : 0 |
Richard-Grundschule | |
|---|---|---|---|
| Maximilian Ringleb | 1 : 0 | 1 : 0 | Loey Chahrour |
| Linus Dilewski | 1 : 0 | 1 : 0 | Rafael Ryniewski |
| Arda Yolci | 1 : 0 | 1 : 0 | Görkem Kale |
| Julius Tens | 1 : 0 | Yasin Cherid | |
| 1 : 0 | Mahmoud Furhut | ||
Sicherer Sieg in der wie immer angenehm gastfreundlichen Richard-Grundschule. Maxi bekam mit Abstand den stärksten Widerstand zu spüren, musste im Hinspiel fast über die volle Zeit gehen. Schon bei einem früheren Besuch war uns sein Gegner als gutes Talent aufgefallen. Die drei übrigen Spieler hatten wesentlich weniger Mühe. Am schnellsten ging es in beiden Runden bei Arda. Linus und "Nano" ließen zeitweise den direkten "Zug zum gegnerischen Tor" etwas vermissen, brachten ihre Siege aber dabei nicht in Gefahr.
| Herder-Gymnasium |
1 : 3 1 : 3 |
Heinrich-Hertz-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 0 : 1 | 1 : 0 | Richard Pixa |
| Maximilian Ringleb | 0 : 1 | 0 : 1 | Georg Siegemund |
| Linus Dilewski | 1 : 0 | 0 : 1 | Robert Denkert |
| Arda Yolci | 0 : 1 | 0 : 1 | Nicolas Klodt |
Eine Reihe von Zeitnotschlachten prägte heute den Wettkampf zweier der seit Jahren führenden Berliner Schulschach-AGs. Nicht unerwartet hatten dabei
unsere Gäste in beiden Runden klar die Nase vorn und sind nun auf dem Weg zum Meistertitel wohl nicht mehr aufzuhalten.
Alle ihre Spieler gehören seit Jahren zur Spitzengruppe des Berliner Kinderschachs, haben Berlin schon bei zahlreichen Deutschen Meisterschaften
(Einzel, Vereinsmannschaft bzw. Schulschach) erfolgreich vertreten.
Khai Liem kam diesem Spielniveau heute noch am nächsten. Maxi hatte mit der Schachuhr mal wieder einen zusätzlichen Gegner und Linus
gewann immerhin einmal gegen seinen deutlich erfahreneren Gegner.
| Herder-Gymnasium |
4 : 0 3½ : ½ |
Schilling-Schule | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 1 : 0 | 1 : 0 | Bulut Tolu |
| Julius Tens | 1 : 0 | 1 : 0 | Tom Zimmermann |
| Jan Kliewer | 1 : 0 | 1 : 0 | Dennis Selchow |
| Florian Junge | 1 : 0 | Hussein El-Hamoud | |
| ½ : ½ | Andreas Heipt | ||
In diesen Grippewochen tut es gut, wenn man sich auf eine breite Basis turnierfähiger Spieler verlassen kann.
So sprangen Jan und Florian kurzfristig in die Bresche. Obwohl beide sicher bei ihrem ersten Start im Herder-A-Team aufgeregt waren, haben
sie ihre Sache gut gemacht. Jan, der ja schon aus NRW einige Turniererfahrung mitbringt, wirkte ruhig und souverän. Florian nutzte seine Bedenkzeit fast
vollkommen aus. In der ersten Partie hätte er den Sieg sicher auch etwas nervenschonender einfahren können, im Rückspiel unterlief ihm trotz drückender
Überlegenheit ein Patt.
Dass dieser Lapsus keine Folgen für den Mannschaftssieg hatte, garantierten die beiden Cracks an den vorderen Brettern. "KLT" und "Nano"
gaben dem Team mit klaren Siegen die notwendige Sicherheit.
| Herder-Gymnasium |
4 : 0 4 : 0 |
Johann-Peter-Hebel-Grundschule | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 1 : 0 | Dennis Boge | |
| 1 : 0 | Tony Nguyen | ||
| Maximilian Ringleb | 1 : 0 | 1 : 0 | Philipp Höhne |
| Linus Dilewski | 1 : 0 | Leonard Ster | |
| 1 : 0 | Alexander Tokstad | ||
| Julius Tens | 1 : 0 | Luca Rhotert | |
| 1 : 0 | Tim Hoffmann | ||
Mit einem ungefährdeten Sieg brachte sich unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur. Die sympathischen Gastgeber konnten uns noch nicht ernsthaft fordern. Vor allem der Spieler an Brett 2 zeigte aber, dass auch er und seine Teamgefährten gut voran kommen können. Doch Maxi erfüllte seine Aufgabe mit der gewohnt besonnenen Spielweise. Diesmal kam er auch nicht in Zeitnot – schon deshalb weil der Gastgeber gar keine Schachuhren bereitstellen konnte…

| Herder-Gymnasium |
2 : 2 2 : 2 |
Erich-Kästner-Grundschule | |
|---|---|---|---|
| Khai Liem Tran | 1 : 0 | 1 : 0 | Juri Paulischkies |
| Maximilian Ringleb | 0 : 1 | ½ : ½ | Vassilij Nadarajah |
| Linus Dilewski | 0 : 1 | ½ : ½ | Julian Straatmann |
| Arda Yolci | 1 : 0 | 0 : 1 | Ivan Scholz |
Unsere Jungs starten mit zwei Unentschieden gegen einen starken Gegner in die Saison. Was sie am Ende wert sind, werden die nächsten Monate zeigen.
Nach dem Verlauf der Partien war heute sicher etwas mehr drin.
Ganz starker Auftritt von Khai Liem – so wünscht man sich die Partien am Spitzenbrett. Beim Abrafaxe-Turnier im Sommer lag "KLT" noch glatte
35 Plätze hinter seinem heutigen Gegner. Jetzt beherrschte er ihn in beiden Partien klar und brachte den Vorteil jeweils souverän nach Hause.
Maxi kann man im Moment wohl jede Bedenkzeit einstellen – er kommt immer in Zeitnot. So auch heute, wo dies vor allem in der zweiten Partie
den sicheren Sieg kostete. Bei mehr Restzeit hätte Maxi wohl das Matt gefunden. Statt dessen musste er sich mit der Dame gegen zwei verbundene und weit vorgerückte
Bauern mit Dauerschach begnügen. Wenn er das Bedenkzeitproblem in Griff bekommt, gibt es auch wieder die Punkte, die seiner Spielstärke entsprechen.
Linus spielte zwei starke Partien – doch der Blick auf das Ergebnis sagt etwas anderes. Nach strategisch überzeugender Partieführung stellte
er im Hinspiel einfach die Dame ein. Auch im Rückspiel war er klar auf der Siegerstraße, ging aber mit seinem Freibauern etwas zu forsch voran. Nach
dessen Verlust war die Partie nicht mehr zu gewinnen, aber hier nahm Linus noch einmal alle Konzentration zusammen und fand den lehrreichen Weg zur
Rettung wenigstens des halben Punktes.
Zwei völlig verschiedene Partien sah man bei Arda und seinem Gegner. Beide Spieler gönnten sich je einen groben Schnitzer – gerechtes
Ergebnis: Je ein Sieg und eine Niederlage.