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Fazit und Einzelkritik
WK-II-Team
WK-III-Team
Nach Platz 5 vor vier Jahren und Platz 3 im Vorjahr hieß es für uns, neue Ziele zu formulieren. Unser Trainer hat sich vor einem Jahr zwei Dinge gewünscht:
Beide Ziele wurden schon in dieser Saison erfüllt.
Gleich mit zwei Teams ist die Herderschach-AG bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft am Start. Das gelingt auch Deutschland-weit nur ganz wenigen
Schulen.
Wir freuen uns auf spannende und erlebnisreiche Tage in
Bad Homburg. Sicher wird das perfekt eingespielte Team der Hessischen Schachjugend wieder für einen reibungslosen Turnierverlauf sorgen.
Unser WK-III-Team holte im vergangenen Jahr sensationell (und etwas glücklich) die Bronzemedaille. Unsere diesjährige Mannschaft ist gewiss nicht
schwächer. Wenn man die Turniere vergleichen kann, sollten wir jetzt im oberen Drittel gesetzt sein – und das wäre dann auch ein lohnendes
sportliches Ziel für die Endplatzierung.
Dazu müssen alle 5 Spieler ihr Leistungsvermögen ausschöpfen, konzentriert und engagiert spielen. Sie haben in der Berliner Schulschach-Meisterschaft sowie
bei zahlreichen Wettkämpfen für ihre Vereine bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind. Jetzt müssen sie lernen, mit der schweren Rolle fertig zu werden,
dass man in einem solch wichtigen Turnier zu den Favoriten gehört. Ich bin gespannt, wie wir diese Chance nutzen.
In der WK-II gehört unsere Mannschaft gewiss nicht zu den Favoriten. Bis auf Kevin, der im Vorjahr der "Held" des bronzenen WK-III-Teams war,
ist die DSSM für alle Neuland und zugleich das höchstwertige Turnier, das sie bisher spielten. Gleich drei Spieler gehen ohne DWZ in diese Bewährungsprobe,
können also nur positiv überraschen…
Genau in solchen Situationen haben sich Herder-Teams bisher immer gesteigert. Das wird auch in Bad Homburg gelingen.
Wir können erhobenen Hauptes anreisen. Als Berliner Vizemeister haben wir dem Titelträger ein Unentschieden abgenommen und am letzten Spieltag die
Qualifikation mit einem begeisternden Auftritt gesichert. Gerade dieses Spiel gegen eine Mannschaft mit drei Spielern aus der Jugendbundesliga macht dem
Trainer Mut für einen ehrenvollen Start bei der Deutschen Meisterschaft.
Die These mag provokant klingen, aber sie stimmt: Deutsche Schulschach-Meisterschaften gehören zu den anspruchsvollsten Turnieren.
2006 und 2009 haben Herder-Teams – gerade auch jeweils in dramatischen Schlussrunden – bewiesen, dass sie dieser Herausforderung gewachsen sind. Auch 2010 gehen wir gut vorbereitet ins Rennen.