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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Halbf. | Finale | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 6 | 7 |
| Margarita Kostré | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 7 | 7 |
| Raphael Lagunow | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 5 | 6 | |
| Kevin Song | 1 | 1 | 1 | 3 | 3 | ||||
| Tilman Brämick | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 5 |
"Mission accomplished" – jedenfalls Teil 1 des Saisonziels ist erreicht. Mit einer Bilanz, die nie Zweifel am Erfolg aufkommen ließ,
ist unser WK-II-Team Berliner Meister geworden. Man kann sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, dass einige starke Schulen angesichts unserer Aufstellung
schon früh kapitulierten und sich auf andere Altersklassen konzentrierten. So wurde uns der Sieg (zu) leicht gemacht, kamen nie Spannung oder Emotionen
auf.
Nun steht diese Mannschaft vor der schweren Bewährungsprobe einer Deutschen WK-II-Meisterschaft. Wir sind gespannt, was dort mögich ist.
Auf dem Foto von links: Leon Rolfes, Tilman Brämick, Margarita Kostré, Kevin Song, Raphael Lagunow
| Herder-Gymnasium | 3 : 1 | Freiherr-vom-Stein-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 0 | 1 | Dominik Fuchs |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Felix Bender |
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Usama Abdurahman |
| Kevin Song | 1 | 0 | Muhammed Erek |
Auch im Finale wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht. Margarita erntete allenthalben ungläubiges Staunen, als sie schon nach etwa 2 Minuten
den Gewinn ihrer Partie meldete. Besonders gefreut haben wir uns dann, dass an diesem Tag ausgerechnet Raphael den Punkt zum 2:0 und damit zum
Titelgewinn perfekt machte. Der Gegner konnte nun nach Berliner Wertung maximal gleichziehen, dann hätte unser 1. Platz aus der Vorrunde den Ausschlag
gegeben.
Dass diese Feinheiten des Regelwerks nicht ausgelotet werden mussten, sicherte Kevin mit einem weiteren souveränen Erfolg.
| Herder-Gymnasium | 3 : 1 | Herder-Gymnasium II | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Jonas Brenck |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Erik Nissen |
| Raphael Lagunow | 0 | 1 | Yann Paul Hartmann |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Dehua Duan |
Herder-interne Duelle haben immer ihre eigenen Gesetze – so auch heute, als das A-Team den ersten Brettpunkt der Saison liegen ließ. Am sicheren Erfolg war dennoch nicht zu zweifeln. Immerhin gehörte der Kampf mit vier langen Partien zu den ausgeglicheneren und anspruchsvolleren der gesamten Finalveranstaltung.
| 1. Herder-Gymnasium | 10 : 0 – 20,0 BP |
| 2. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium | 7 : 3 – 12,5 BP |
| 3. Heinrich-Hertz-Gymnasium | 7 : 3 – 12,0 BP |
11 Mannschaften
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Freiherr-vom-Stein-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Nuriye Özgü Erol |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Usama Abdurahman |
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Denis Betke |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Muhammed Erek |
Ohne einen Brettpunkt abzugeben, hat unser Team die Vorrunde überstanden. Nun geht es in die Play-Offs und da fangen alle Mannschaften wieder bei "Null"
an.
Der Sieg im vermeintlichen Spitzenspiel wurde uns heute recht leicht gemacht. Der Gastgeber baut seine Mannschaften um und will sich nun auf die anderen
Wettkampfklassen konzentrieren. So gelangen vier Siege ohne jede Aufregung. Ein Sonderlob dazu geht an Margarita, die zeigte, dass man auch
unter diesen Bedingungen sehenswerte Ideen aufs Brett bringen kann.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Heinrich-Hertz-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Tim Schlesier |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Dominik Peil |
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Tillman Ritschl |
| Kevin Song | 1 | 0 | Jakob Buchallik |
Nach dem vierten Zu-Null-Sieg ist uns Platz 1 in der Vorrunde kaum noch zu nehmen, doch abgerechnet wird diesmal im Play-Off.
Das heutige würdige
Spitzenspiel fand einen klaren Sieger, weil wir an allen Brettern um die entscheidende Nuance besser besetzt waren. Margarita verpasste ihrem
Gegner frühzeitig einige strukturelle Schwächen, stellte ihn dann für ein hübsches Matt zurecht und brachte uns damit schnell in Führung.
Der Ausgang
der übrigen Partien war hingegen lange offen. Raphael gab seine Mehrfigur zurück, um den gegnerischen Angriff zu stoppen und verwertete dann zwei
Mehrbauern sicher. Die Partie am letzten Brett war völlig ausgeglichen. Erst im Endspiel verschaffte sich Kevin einen entfernten Freibauern und
entschied damit den Mannschaftskampf. Leon spielte lange mit einem Minusbauern ohne erkennbare Kompensation. Mit einer hübschen Kreuzfesselung wendete er
schließlich das Blatt.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Beethoven-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Tobias Jung |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Edgar Schubert |
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Nils Engler |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Shawn Maple |
Auch gegen den bislang stärksten Saisongegner ließ unsere Mannschaft nichts anbrennen. Leon siegte recht schnell. Tilman entschied seine
Partie durch einen Einschlag auf f3, der zwei Leichtfiguren für einen Turm einbrachte. Margarita musste etwas mehr Mühe in kleine Vorteile
investieren, die sie aber auf Brett und Uhr gleichermaßen ansammelte.
Die spannendste Partie gab es an Brett 3. Raphael hatte in der Eröffnung einige unglückliche Entscheidungen getroffen. Das nutzte der Gegner zu
einem starken Läuferopfer auf g2. Bei richtiger Fortsetzung sollte er mit einem Bauerngewinn aus der Abwicklung kommen, wählte jedoch eine Variante, in
der sich Raphael sicher verteidigen konnte. Als dann auch das zweite Läuferopfer auf h2 nicht durchschlug, war die Partie gelaufen.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Kurt-Tucholsky-Oberschule | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Nicolai Feil |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Thomas Schauer |
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Alexander Twadarski |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Duc Pham |
Anderthalb Stunden Autofahrt durch das winterliche Berlin für weniger als 30 Minuten Schach – manchmal hat unser Schulschach ein sehr ungünstiges
Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Will man solchen Spielen etwas Positives abgewinnen, dann wohl nur, dass unsere Spieler auch angesichts der –
um es freundlich auszudrücken – ungewöhnlichen Aufgabenstellung konzentriert blieben und ihre Pflichtübung erfüllten. In zwei Partien hatten
wir bei halbwegs vollem Brett bald eine zusätzliche Dame auf dem Feld. So gingen alle vier Punkte in weniger als einer halben Stunde an uns.
Nach dem Jahreswechsel warten nun mit Sicherheit anspruchsvollere Aufgaben.
| Herder-Gymnasium | 4 : 0 | Freie Montessorischule | |
|---|---|---|---|
| Leon Rolfes | 1 | 0 | Konstantin Zehner |
| Margarita Kostré | 1 | 0 | Carl Schauer |
| Kevin Song | 1 | 0 | Thede Mehlhop |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Simon Maaß |
Zwei schnelle Siege an den Spitzenbrettern sorgten heute für eine sichere Führung. Doch an Brett 4 lief
es gründlich gegen uns. Tilman hatte einen vom Gegner geschickt erspielten Figurenverlust übersehen. Schlimmer noch als die Minusfigur war, dass sein
unrochierter König dem sehr mattverdächtigen Beschuss der gegnerischen Schwerfiguren ausgesetzt war, zumal Simon auch recht zielstrebig und sicher auf
die Verwertung seines Vorteils spielte. Unser Spieler blieb äußerlich ruhig und suchte nach einer letzten Chance. Diese bot sich, als der Gegner ein
Schachgebot übersah und danach war auch sein König von den eigenen Verteidigern verlassen. So konnte Tilli seine 50. Gewinnpartie in einem Herder-Team
feiern – das ist nochmal gut gegangen…
Kevin komplettierte den Erfolg in seiner gewohnt unspektakulären Art nach frühem Figurengewinn.