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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Halbf. | Kl. Fi. | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | 1 | ½ | 1 | 0 | 0 | 2½ | 5 | ||
| Julius Tens | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 4 | 7 |
| Arda Yolci | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 | 6 | |
| Moritz Matthies | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 3 | 5 | ||
| Tim Gabriel | 1 | 0 | 1 | 0 | 2 | 4 | |||
| Pablo Schlesselmann | 1 | 1 | 1 |
Eine solche B-Mannschaft würden sich viele Schulen (als A-Mannschaft) wünschen. Platz 4 in der Berliner Meisterschaft hinter drei hochkarätig besetzten
Konkurrenten ist ein sehr beachtliches Ergebnis. "Nano" mit "Ergebnis-Zickzack" und Moritz holen mehr als 50% der möglichen Punkte.
Der Start in der großen Final-Veranstaltung war für unsere Jungs ein schöner Erfolg und ein bleibendes Erlebnis – sportlich war er eine
undankbare Aufgabe, die sie mit Anstand und erhobenem Kopf bewältigten.
Auf dem Foto von links: Linus Dilewski, Moritz Matthies, Arda Yolci, Tim Gabriel, Julius Tens und der Berliner Schulschach-Referent Matthias Oberthür
| Herder-Gymnasium II | 1 : 3 | Herder-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | 0 | 1 | Yiyang Huang |
| Julius Tens | 1 | 0 | Julian Rausch |
| Arda Yolci | 0 | 1 | Matthias Fluhr |
| Moritz Matthies | 0 | 1 | Maximilian Ringleb |
Wie immer suchte eine Herder-B-Mannschaft im internen Duell ihre Chance und rüttelte an der eingefahrenen Hierarchie. Am besten gelang dieses Rütteln heute "Nano" mit seinem überzeugend erspielten Sieg. An den übrigen Brettern ließen die Spieler des A-Teams nach dem knapp verpassten Finaleinzug nichts mehr anbrennen und sicherten ihr Minimalziel.
| Herder-Gymnasium II | 0 : 4 | Heinrich-Hertz-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | 0 | 1 | Georg Siegemund |
| Julius Tens | 0 | 1 | Jakob Buchallik |
| Arda Yolci | 0 | 1 | Nicolas Klodt |
| Tim Gabriel | 0 | 1 | Max Lilienthal |
Obwohl der Gegner nicht einmal in Bestbesetzung auflief, gab es an seinem klaren Sieg keinen Zweifel. Aus einer breiten Basis von Berliner Spitzenspielern schöpfend, waren die Hertz-Schüler erwartungsgemäß klar überlegen. Im Finale unterlagen sie später dem Kollwitz-Gymnasium erst nach Berliner Wertung.
| 1. Heinrich-Hertz-Gymnasium | 10 : 0 – 16,5 BP |
| 2. Herder-Gymnasium | 8 : 2 – 15,0 BP |
| 3. Käthe-Kollwitz-Gymnasium | 6 : 4 – 13,5 BP |
| 4. Herder-Gymnasium II | 6 : 4 – 13,5 BP |
14 Mannschaften
| Herder-Gymnasium II | 4 : 0 | Georg-Büchner-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Julius Tens | 1 | 0 | Felix Behrend |
| Moritz Matthies | 1 | 0 | René Schöning |
| Tim Gabriel | 1 | 0 | Eric Neumann |
| Pablo Schlesselmann | 1 | 0 | Jakob Drews |
Auch zwei kurzfristige Ausfälle konnten die Mannschaft nicht vom Angriff auf die Play-Off-Plätze abbringen. "Ersatzmann" Pablo erfüllte die
Hoffnungen zuverlässig und brachte sein Team sogar in Führung. Die ehrliche Freude der älteren Mannschaftskameraden wird er sicher besonders
genossen haben. Im Übrigen zitiere ich mal einfach den Kommentar von Roland Pugliese, der unser Team bei diesem Spiel betreute:
"Ich denke hervorzuheben ist Pablo, der sehr schön einen Mattangriff aufgebaut hat …. Nano und Moritz standen nie
schlechter, hatten schnell ein paar Bauern mehr und haben dann auch sicher gewonnen. Tims Partie war noch die zweischneidigste und sein Gegner
hatte mit einem Läuferopfer am Königsflügel noch am meisten Gegenspiel von den Büchner-Spielern. Aber nachdem Tim die Figur zurückgegeben
hatte, war sein Angriff der stärkere und nach einer Gabel war die Partie entschieden."

| Herder-Gymnasium II | 1 : 3 | Herder-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Julius Tens | 0 | 1 | Yiyang Huang |
| Arda Yolci | 0 | 1 | Julian Rausch |
| Moritz Matthies | 1 | 0 | Deniz Leon Ochmann |
| Tim Gabriel | 0 | 1 | Maximilian Ringleb |
1:3 gegen das eigene A-Team – das sieht nach einem "normalen" Spielverlauf aus. Aber heute hätte es auch ganz anders kommen können und das
umgekehrte Ergebnis wäre keine Überraschung gewesen.
"Nano" traute sich nicht, Yangs Springeropfer auf Korrektheit zu prüfen und Arda übersah eine gewinnbringende Abwicklung in der Eröffnung. Hier hätte
er eine Variante mit Unterverwandlung seines Bauern in einen Springer auf dem Schirm haben müssen.
Tim lieferte Maxi lange Zeit einen Kampf auf Augenhöhe. So blieb der Ehrenpunkt dem groß aufspielenden Moritz nach einer seiner besten Turnierpartien
vorbehalten.
Insgesamt eine starke Vorstellung einer starken Mannschaft – es wäre schade, wenn es am Ende ncht für das Play-Off reichen sollte.
| Herder-Gymnasium II | 3 : 1 | Nelson-Mandela-Schule | |
|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | 1 | 0 | Leon Ludwig |
| Julius Tens | 1 | 0 | Keyhan Hatami |
| Arda Yolci | 1 | 0 | Simon Peschel |
| Moritz Matthies | 0 | 1 | Adam Ziegler |
Nach einem interessanten Wettkampf ist unser B-Team weiter auf Kurs und hat sich seine Play-Off-Chancen erhalten. Arda brachte uns schnell in
Führung. Wenig später konnte Linus eine Qualität erobern. Er spielte konzentriert weiter und eroberte bald entscheidend Material. An
Brett 4 neigte sich die Waage leider bald zu Gunsten des Gastgebers. Moritz kämpfte zwar tapfer weiter, doch Adam behielt immer die Übersicht und
verwertete seine Mehrfigur.
So musste die Partie von Julius den Mannschaftskampf entscheiden. Lange erlebten wir ein sehr ausgeglichenes Spiel, wobei unser Spieler deutlich
mehr Bedenkzeit verbrauchte. Diese Gründlichkeit zahlte sich dann schließlich aus, als "Nano" mit einem Abzugsangriff die gegnerische Dame eroberte.

| Herder-Gymnasium II | 1½ : 2½ | Käthe-Kollwitz-Oberschule | |
|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | ½ | ½ | Moritz Greßmann |
| Julius Tens | 0 | 1 | Fabian Alcer |
| Arda Yolci | 0 | 1 | Johann Donath |
| Tim Gabriel | 1 | 0 | Marwin Nowak |
Selten zuvor war der Trainer nach einer Niederlage mit der Leistung des eigenen Teams so zufrieden. Gegen einen der Top-Favoriten lieferte unsere
B-Mannschaft einen begeisternden Kampf, bei dem das Ergebnis zweitrangig blieb. Am Kollwitz-Gymnasium hat sich unter professioneller Anleitung eine
Mannschaft mit mehreren Spielern aus der absoluten Berliner Jugendschach-Spitze gefunden, die sicher in den nächsten Jahren das Niveau mitbestimmen wird.
Gegen diesen starken Gegner waren wir heute einer Sensation ganz nahe. Tim brachte uns mit seiner bislang wohl besten Partie in Führung. Umsichtig
und geduldig nutzte er kleine Ungenauigkeiten im gegnerischen Spiel, hatte am Ende zwei Mehrfiguren und bastelte dann auch noch ein schönes Mattbild.
Dieser Sieg beflügelte unsere ganze Mannschaft. Auch nach dem bald folgenden Ausgleich am 3. Brett war den sympathischen Gastgebern die Angst vor einem
überraschenden Punktverlust anzumerken. Zu Recht – hatten doch "Nano" (mit Mehrfigur für zwei Bauern) und Linus (Mehrbauer im Damenendspiel) echte
Gewinnchancen. Erst als Julius einen einzügigen "Selbstzerleger" produzierte, konnte sein Gegner (ELO 1780) aufatmen und sein Team in Führung bringen.
Am Spitzenbrett zeigte Linus eine ganz starke Partie. Hoch konzentriert und engagiert lieferte er Moritz Greßmann (DWZ 1632, u.a. 2008 zweitbester
Deutscher bei der internationalen U8-Meisterschaft) einen großen Kampf. Aus den Verwicklungen eines interessanten Mittelspiels kam er mit einem
Mehrbauern ins Damenendspiel. Wenn überhaupt, dann hatte unser Spieler Gewinnchancen. Doch wegen der großen Dauerschachtendenz in solchen Endspielen wäre
es wohl zur Punkteteilung gekommen. So war es durchaus ok, in dieser Partie ohne Blick auf den Mannschaftspunkt zu remisieren.
| Herder-Gymnasium II | 4 : 0 | Ferdinand-Freiligrath-Oberschule | |
|---|---|---|---|
| Linus Dilewski | 1 | 0 | André Yaman |
| Julius Tens | 1 | 0 | Mohamed El Daoud |
| Arda Yolci | 1 | 0 | Deniz Myri |
| Moritz Matthies | 1 | 0 | Ahmet Ramadan |
Mit großer Sympathie beobachten wir seit Jahren die ausdauernde Arbeit der Schach-AG an der Freiligrath-Oberschule. Heute trat ihr engagierter Lehrer mit einer Mannschaft aus vier jungen Spielern an, die gerade erst mit dem ernsthaften Schachspiel begonnen haben. So konnten sie uns noch nicht voll fordern, waren vor allem für Springergabeln anfällig. Wenn sie weiter konzentriert arbeiten, werden sie aber schon bald manchen Gegner ins Straucheln bringen.