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| Platz | Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Rd. 7 | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 19. | Florian Suhre | (1) | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 4 |
| 26. | Maximilian Ringleb | 1 | 0 | 1 | 0 | ½ | (1) | 0 | 3½ |
| 28. | Arda Yolci | 0 | 1 | ½ | 0 | 1 | (0) | 1 | 3½ |
| 35. | Julius Richter | (0) | ½ | ½ | 0 | 1 | 1 | 0 | 3 |
(52 Teilnehmer)
In Klammern die Ergebnisse unserer internen Duelle
| Platz | Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Rd. 7 | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 22. | Pablo Schlesselmann | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 4 |
| 42. | Malte Radde | 0 | ½ | ½ | 0 | 0 | 1 | 0 | 2 |
(47 Teilnehmer)
Ungünstige Terminüberschneidungen führten dazu, dass wir nur mit einer kleinen Delegation beim traditionellen Abragefaxel dabei sein konnten. Denen, die
sich zum Saisonschluss noch einmal aufgerafft hatten – zum Teil unmittelbar nach anstrengenden Klassenfahrten – hat es wie immer Spaß gemacht.
In einem starken Feld, das stellenweise an eine verkappte Berlin-Brandenburger Landesmeisterschaft erinnerte, konnten wir ordentlich mithalten, auch wenn
es diesmal nicht für Top-Ten-Plätze gereicht hat.
Unsere besten Ergebnisse kommen auf das Konto von Florian und Pablo.
Florian besiegte u.a. U14-Finalist Maik Zesewitz und hätte gegen den
ebenfalls klar höher eingestuften Floyd Schmidt ein hübsches Patt aufs Brett zaubern können. Wie immer mit stoischer Ruhe agierend, schaffte er dennoch
ein positives Ergebnis.
Pablo startete mit einer Doppel-Null, die auch daher rührte, dass er seiner ersten Gegnerin die Mattansage ungeprüft glaubte.
Aber Pablo zeigte sich weiter gestärkt, steckte die Auftaktniederlagen mannhaft weg und arbeitete sich noch weit nach vorn.
Die beiden Klassenkameraden mit 3½ Punkten werden das Turnier unterschiedlich in Erinnerung behalten. Maximilian hatte nicht seinen besten
Tag erwischt und konnte dann auch von keiner wirklich glücklichen Auslosung berichten. Auf der Habenseite steht immerhin ein Remis gegen den Deutschen
U8-Meister.
Arda spielte nach längerer Pause in anspruchsvollen Einzelturnieren durchweg interessante und gute Partien. Vor allem gegen scheinbar überlegene
Gegner konnte er lange auf Augenhöhe mithalten, so u.a. gegen Maximilian Mätzkow, der als Neunjähriger schon Kreismeister der Männer im Landkreis Barnim
ist.
Julius holte in der zweiten Turnierhälfte kräftig auf und darf sich über 3 Punkte in der höchsten Leistungsklasse freuen. Hier war er klar der Beste
unter den wenigen Spielern, die noch keinem Schachverein angehören. Nach dieser Leistung wird Julius die Ferien nutzen, zu überlegen, ob er die Schachfiguren
wirklich an den Nagel hängen will.
Malte sollte eigentlich am Dienstag im Schulschach-Einzelturnier starten. Die Terminüberschneidung mit einer Klassenfahrt ließ dies nicht zu. So
stellte er sich mutig dem deutlich anspruchsvolleren Abrafaxe-Turnier und darf mit zwei ausgekämpften Remis und einem souveränen Sieg zufrieden sein.
Die Erfahrung aus diesem Tag wird ihm bei den nächsten Starts enorm helfen.
Saisonausklang im MuseumNach dem Turnier gab es noch eine kleine Zugabe für das Herderschach-Team: Unser Partnerverein lud die heutigen Teilnehmer zu einem Besuch des Computerspiele-Museums ein.
Fast zwei Stunden lang lernten unsere Kids ganz viel über dieses – ihnen scheinbar so vertraute – Medium. Zunächst erkundeten wir die Ausstellung auf eigene Faust, konnten eintauchen in die Welt der Computerspiele vom Schach-Türken über das Nim-Spiel aus den 1950er-Jahren bis zur aktuellen 3-D-Rennsimulation. Für besondere Gaudi sorgte es, dass sich die beiden AG-Leiter ein Duell an der PainStation lieferten. Es endete unentschieden.
Danach erhielten wir noch eine sachkundige Führung, bei der vor allem technische und geschichtliche Zusammenhänge im Mittelpunkt standen. Wer wissen möchte, warum die populäre Spielfigur "Mario" ausgerechnet als Klempner unterwegs ist, erfährt auch solche Details.
Das zweite Duell unserer AG-Leiter an der PainStation wurde von Julius auf Video gebannt. Der Download mag zwar etwas dauern, aber es lohnt sich…
Link zum Video
– Achtung: Dateigröße ca. 85 MB, Dateiformat AVI. Das Video sollte mit Standard-Abspielprogrammen darstellbar sein.
Bericht und Fotos: Thomas Binder – Video: Julius Richter