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Mit großem Engagement und vielen guten Ideen wurde das heutige Fest vorbereitet. Leider machte das typische Aprilwetter einen dicken Strich durch manche
Rechnung. So wurden die meisten Angebote kurzerhand in die Sporthalle verlegt. Wir konnten mit unserem Zweier-Turnier auf der Großfeld-Anlage naturgemäß
nicht unter das schützende Dach ausweichen, doch das tat der Begeisterung der Spieler keinen Abbruch. Sie bewiesen einmal mehr, dass Schachspieler auch
den Unbilden der Witterung trotzen und absolvierten gut gelaunt ihre Partien. Zahlreiche interessierte Zuschauer ließen sich von den Regentropfen nicht
vertreiben.
Das Turnier war diesmal ausdrücklich den jüngeren Jahrgängen vorbehalten – 11 Doppel meldeten sich zur Teilnahme.
Übrigens haben wir heute gelernt, dass die Anlage mit unseren zwei Großfeld-Brettern wegen ihrer äußeren Form eine "Schachlinse" ist – vermutlich die einzige weit und breit…
| Tobias Balogun / Leonard Geffe – Joschua Geuter / Amin Thainat | 1 : 0 |
| Arman Yolci / Alexander Mielke – Moritz Matthies / Severin Göbel | 0 : 1 |
| Björn Daase / Pablo Schlesselmann – Ioana Floroiu / Maral Togtokhbaatar | 1 : 0 |
In der 1. Runde stand für die meisten Schüler noch das Kennenlernen des großformatigen Spielgeräts im Blickpunkt. Es ist eine völlig neue Erfahrung, auf einem solchen Brett die Übersicht bewahren zu müssen. Da kann man dann auch mit einer gut gemeinten Rochade mal schnell in ein einzügiges Matt laufen.
Der Turnierauftakt gab auch Gelegenheit, die Regelkunde aufzufrischen:
| Björn Daase / Pablo Schlesselmann – Tobias Balogun / Leonard Geffe | + : – |
| Malte Radde / Julius Rußmann – Moritz Matthies / Severin Göbel | 1 : 0 |
| Hermann Rust / Krystian Böhm – Tim Riese / Vincent Freytag | 0 : 1 |
| Marian Hauser / Daniel Lewin – Firat Soman / Atheenan Kumaran | 1 : 0 |
Pech für Tobi und Leo: Bei der Wartezeit am Waffelstand hatten sie sich verplant und verpassten damit ihren Einsatz.
In den übrigen Partien gab oft die Zeitnot – und damit vielleicht der läuferische Vorteil – den Ausschlag.
Bei dem mit Spannung erwarteten 5p-Duell waren Firat und "Adi" sogar die besseren Schachspieler, verloren aber ebenso nach Zeit, wie Moritz und Severin.
In diesem Team fiel dem Beobachter auf, dass sich immer wieder lange Diskussionen um den besten Zug entspannen. Moritz musste viel Überzeugungsarbeit
leisten – am Ende mit Blick auf die Schachuhr wohl zu viel…
Ganz cool und lässig präsentierten sich hingegen die Herren Siebtklässler. Fast gemächlich schlenderte Vincent immer wieder zur Uhr, dennoch reichte es zu einem sicheren Sieg.
Halbfinale
| Björn Daase / Pablo Schlesselmann – Marian Hauser / Daniel Lewin | 0 : 1 |
| Malte Radde / Julius Rußmann – Tim Riese / Vincent Freytag | ½ : ½ |
War der Sieg in der Runde zuvor noch etwas glücklich, haben sich Daniel und Marian jetzt endgültig in die Favoritenrolle geschoben.
Dramatik am anderen Brett: Tim und Vincent standen hoch überlegen, produzierten dann aber ein kurioses Patt (siehe Foto), wie es wohl auch nur
auf dem Freiluftbrett zustande kommt. Der anschließende Münzwurf brachte dann ihren Gegnern den glücklichen Einzug ins Endspiel.
| Marian Hauser / Daniel Lewin – Malte Radde / Julius Rußmann | 1 : 0 |
Ansprechendes Schach zeigten die beiden Finalteams, wobei sich Marian und Daniel sicher durchsetzten. Ihr Mattangriff war schneller und zielstrebiger
als jener von Julius und Malte.
Wenn es spannend wurde, nahm Daniel die Fäden in seinem Team selbstbewusst in die Hand und erledigte die Aufgabe fast im Alleingang. Marian behielt meist vom Brettrand aus die
Übersicht und vertraute weitgehend den Schachkünsten seines Klassenkameraden.
Weitere Foto-Eindrücke finden Sie in unserer Bilder-Galerie.