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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tilman Brämick | 1 | ½ | 1 | + | 0 | 3½ | 5 |
| Kevin Song | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 3 | 5 |
| Lukas Eichner | 1 | ½ | 1 | 0 | 1 | 3½ | 5 |
| Matthias Fluhr | 0 | ½ | 1 | 1 | 0 | 2½ | 5 |
| Yann Paul Hartmann | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 4 | |
| Julian Beuchert | 0 | 1 | 0 | 1 | 3 | ||
| Jonas Beuchert | 1 | 1 | 1 | 3 | 3 |
| 1. Heinrich-Schliemann-Gymnasium | 10 : 0 – 23,5 BP |
| 2. Käthe-Kollwitz-Oberschule | 7 : 3 – 21,0 BP |
| 3. Jüdische Oberschule | 7 : 3 – 20,0 BP |
| 4. Herder-Gymnasium | 6 : 4 – 17,5 BP |
12 Mannschaften
| – Jüdische Oberschule | (3.) | 3,0 : 3,0 |
| – Käthe-Kollwitz-Oberschule | (2.) | 3,5 : 2,5 |
| – Poelchau-Oberschule | (10.) | 6,0 : 0,0 |
| – Heinrich-Hertz-Gymnasium | (6.) | 3,0 : 3,0 |
| – Heinrich-Schliemann-Gymnasium | (1.) | 2,0 : 4,0 |
Ein Herderschach-Team, das an den Medaillenplätzen vorbei schrammt, muss sich üblicherweise vorwerfen lassen, unter den Erwartungen geblieben zu sein.
Heute kann man Platz 4 mit erhobenem Kopf feiern. In diesem Turnier hatte sich nämlich das Who is who des Berliner Jugendschachs versammelt.
Am Ende mag man über die "Ungerechtigkeit" des Schweizer Systems klagen – dessen Schwächen sind allseits bekannt und es wird immer Konstellationen
geben, die man als suboptimal empfindet. Diesmal traf es uns mit ärgerlicher Härte…
Die scheinbare Übermannschaft vom Kollwitz-Gymnasium – Dritter der letztjährigen Deutschen Meisterschaft – holte den Vizetitel, ohne gegen
die beiden anderen Medaillengewinner gespielt zu haben. Wir hingegen gehen leer aus, obwohl wir gegen die drei auf dem Podest platzierten Teams eine
ausgeglichene Bilanz erreichten und natürlich auch die höchste Buchholz-Wertung aller Mannschaften hatten.
Das Duell gegen die Rabiega-Schützlinge war dann auch der emotionale Höhepunkt für uns und reiht sich in die Reihe von Sternstunden des Herderschachs
nahtlos ein. Tilman hielt ein Endspiel mit Minusbauer gegen Moritz Greßmann (DWZ 1810) remis. Kevin verwertete seinen Vorteil gegen
Johann Donath (ELO 1871) ganz cool. Jonas gewann gegen Matthias Salz (ELO 1574) recht schnell. Matchwinner waren aber die beiden Remis an den
mittleren Brettern. Lukas schaffte den nie für möglich gehaltenen halben Punkt gegen Fabian Alcer (DWZ 1751) und Matthias stand gegen
Jakob Scheinhütte (DWZ 1648) lange klar besser, verlor dann etwas den Faden, rettete sich aber ins Remis mit blankem König durch gegnerische
Zeitüberschreitung.
Schon zuvor hatte unser Team dem langjährigen Angstgegner aus der Jüdischen Oberschule (wie immer taktisch aufgestellt, mit DWZ-2000er Ruven Davydov am
zweiten Brett) ein 3:3 abgerungen.
Einem einzigen etwas leichteren Sieg folgten schließlich zwei weitere "Hammer-Spiele". Das 3:3 gegen das Heinrich-Hertz-Gymnasium kam leistungsgerecht.
Hier setzten sich Matthias und Jonas gegen gestandene Turnierspieler durch.
Der Showdown in Runde 5 brachte dann allerdings kein Happy-End. Das heute klar überlegene Schliemann-Gymnasium – u.a. mit der Frauen-Power von
Elina Lagunow und Hanna Greßmann – bewahrte auch gegen uns seine makellose Bilanz.
Angesichts der sehr starken Konkurrenz präsentierten sich alle Spieler als starkes Team. An den vorderen Brettern konnten wir sehr gut mithalten.
Lukas wuchs an Brett 3 über sich hinaus, was der Trainer freilich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht. Die Freude über das starke
Ergebnis steht neben dem Wunsch, dass sich "Luki" noch öfter der Herausforderung des Schachwettkampfes stellen möge.
Dickes Lob schließlich auch an Jonas. In unseren sehr starken Jahrgängen hat er nur selten die Chance, sich in einem Auswahlteam zu
beweisen. Heute hat er sie eindrucksvoll genutzt.
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| Tilman und Kevin im Sonnenlicht | Konzentration bei Lukas und Matthias |
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Der Captain bei der Arbeit. Vor den schachlichen Erfolg haben die Götter das Ausfüllen des Formulars gesetzt. |
Bretter, Figuren, Uhren Aber ganz viele begeisterte Schachspieler waren auch da… |
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| … und manchmal wurde es ganz schön eng. |
Auftaktrunde mit Jonas und Julian Danach wechselten sie sich an Brett 6 ab. |
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Ein guter Schachspieler strahlt schon auf dem Foto Ruhe aus: Yann Paul "Ypsi" Hartmann |
Tiefes Nachdenken im Match gegen den Turniersieger |