Berliner Meisterschaft 2015 – U16

Die ersten Runden

Bild Die Meisterschaft hat am 1. Februar begonnen. Ein kleines Feld von 10 Teilnehmern spielt in 7 Runden Schweizer System.
Daniel ist an Position 7 gesetzt. Zum Auftakt traf er auf die Nummer 2. Der Unterschied von mehr als 600 DWZ-Punkten findet sich schließlich auch im Ergebnis wieder. Mit einem frühen Figurenverlust machte es Daniel allerdings dem Gegner leichter als nötig.

Auch nach dem zweiten Tag kann man noch nicht von einem gelungenen Auftakt sprechen. Bei heterogenen Rochaden spielte der Gegner den eindeutig schnelleren und zielstrebigeren Angriff. Ein Figureneinsteller Daniels sorgte dann für ein abruptes Ende.

Runde 3 bringt den erhofften ersten Sieg. Daniel erlangte mit einem zweifelhaften Gambit als Nachziehender einigen Druck. Ob dieser zum Sieg genügt hätte, musste er nicht beweisen. Ein Figureneinsteller von ähnlicher Preisklasse wie das eigene Versehen am Tag zuvor kürzte den Weg ab.

Runde 4

Der Schock der Niederlage aus Runde 2 ist überstanden. Heute gelang Daniel das erste Remis gegen besser eingestufte Konkurrenz. Er ist im Turnier angekommen und wird sicher noch für die eine oder andere positive Überraschung sorgen.

Lewin – Fanin (Runde 6)
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Mit 26.Sb3-d4 gewinnt
Daniel einen wichtigen Bauern.
Runde 5

Da ist noch Sand im Getriebe. In Runde 5 wollte es Daniel unbedingt wissen. In ausgeglichener Stellung berechnete er eine Angriffsfortsetzung nicht genau genug, musste einen Bauern geben und verlor.

Runde 6

Endlich gelang Daniel eine überzeugende Partie. Mit einer schönen Fesselung gewann er einen wichtigen Bauern und setzte sich souverän durch. Damit ist der nach Setzliste standesgemäße 7. Platz jetzt in Reichweite.

Runde 7 und Fazit

Platz 7 war schon vor der letzten Partie quasi in Stein gemeißelt. Damit beendet Daniel das Turnier genau auf seiner Setzlistenposition. Die frühe Niederlage gegen einen vermeintlich schwächeren Spieler wurde gut weg gesteckt. Insgesamt war aber das Leistungsgefälle in diesem Feld so groß, dass weitgehend vorhersehbare Ergebnisse eintraten. Daniel war immer dann stark, wenn er das Spiel öffnen und aus einer sicheren Position heraus angreifen konnte. Das hätte gerne noch öfter gelingen dürfen.

Der Sound der BJEM

Und da war noch was … der Sound der Aula-Tür am Kollwitz-Gymnasium war die Erkennungsmelodie dieser BJEM. Dutzende Male pro Tag hörten wir ihn – eben immer wenn jemand hinein oder heraus ging.
Sie möchten den Sound der BJEM auch mal hören? Bitte schön:
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Bericht und Foto: Thomas Binder