Schulmeisterschaft 2015 – Gruppe A – 7. Runde am 26.06.2015

Hakob Kostanyan – Raphael Lagunow0 : 1
Rachela Rosenhain – Daniel Sulayev½ : ½
Konstantin Bobenko – Florian Suhre0 : 1
Severin Göbel – Daniel Lewin0 : 1
Arman Pour Tak Dost – Marian Hauser0 : 1
Brian Heinze – Pablo Schlesselmann0 : 1
Jannik Napp – Duc Anh Tran1 : 0
Minh Tham – Tom Kirstein0 : 1
Alec Dücker – Patrick von Moltke1 : 0
Marvin Kell – Kristoffer Sturm0 : 1
Malte Radde – Julian Egbert½ : ½
Truc Lam Tran – Firat Soman1 : 0;
Hanke Guo – Aram Azarvash0 : 1
Julius Wolff – Theo Funke– : –
Julius Rußmann – Ferdinand Keune1 : 0
Laszlo Liebman – Lisa Sahtout0 : 1
Lisa Kirchhoff – Moritz Nadolny½ : ½
Yannik Waetzmann spielfrei 

Raphael hat es geschafft. Erstmals gewinnt er die begehrte Trophäe als Meister seines Gymnasiums. Es wurde ihm nicht leicht gemacht, auf den nachfolgenden Plätzen stehen engagierte Spielerinnen und Spieler, die ebenfalls ihr Bestes gaben und oft hochkarätiges Schach boten.

Auch in der letzten Runde wurde in anstrengenden Partien um jeden Punkt gekämpft. Dabei gab es einige Verschiebungen der gewohnten Hierarchie. Marian lag gegen Arman schon um zwei Qualitäten zurück, entfachte dann mit seinen Leichtfiguren einen lebhaften Angriffswirbel, suchte immer nach einer Verstärkung und belohnte sich mit dem Sieg. Zeigt seine Formkurve wieder dauerhaft nach oben?
Hoch konzentriert gingen Jannik und Tom in ihre Auseinandersetzungen und gewannen gegen bisher stärker eingestufte Spieler. Truc fand in scheinbar verlorener Stellung ein Matt mit beiden Türmen in der Brettmitte. Mit Jannik und Truc konnten zwei "vereinslose" Spieler in die Phalanx der etablierten Akteure einbrechen. Da sollte vorgezeichnet sein, wohin ihr Weg führen wird…
Am 17. Brett schließlich freute sich Lisa über ein Remis gegen den deutlich erfahreneren Moritz. Mit dem Kriterium "Mannschaftsspieler spielen im A-Turnier" hatte sie sechs Runden lang gehadert, jetzt war ihr die Freude anzumerken.

Nach 7 Runden gibt es immer auch den einen oder anderen, der mit seinem Ergebnis nicht zufrieden sein wird. Wenn ein Leistungsträger des Dreamteams von der DSSM hier unter 50% bleibt, dann ist das vor allem ein Beleg für das Niveau dieser Meisterschaft und unserer Schulschachkultur überhaupt. Manche Spieler haben diesmal den Sprung in die Teams für das nächste Schuljahr verpasst. Sie werden einen neuen Anlauf nehmen und brennen darauf, ihre Positionen zurück zu erobern.