Toller Empfang bei der Schulleitung

Der Montagmorgen hatte für die erfolgreichen Spieler ein paar weitere Überraschungen bereit. Die Schulleitung lud zu einem kleinen Empfang im Dienstzimmer der Direktorin. Ein reiches und schmackhaftes Frühstücksbuffet war gedeckt. Die Schüler konnten von ihren Erlebnissen in Bad Homburg berichten und viele Fragen beantworten.
Wir bedanken uns herzlich, dass die Leitung trotz Abi-Prüfungs-Stress die Zeit für dieses angenehme Treffen gefunden hat!

Bild Im Kunstwerk verewigt

Während des Empfangs bei der Schulleitung wurde dann ein ganz besonderes Kunstwerk enthüllt. Grant Kostanyan – Vater eines beteiligten Spielers – hat seiner künstlerischen Inspiration freien Lauf gelassen und sein anerkanntes Talent in die Waagschale geworfen. Herausgekommen ist etwas, was ansonsten nur den ganz Großen des Schachs zuteil wird: Die Verewigung in einem Cartoon!

Julian trägt den schweren Pokal voran. Hakob folgt ihm mit einer Ritterflagge im Schach-Design. Das Outfit der müden Krieger mutet an, als kämen sie gerade von der altrömischen Saalburg bei Bad Homburg. Das kann kein Zufall sein. Daniel und Minh tragen unser schon etwas müdes Nesthäkchen Nam. In typischer Pose verfolgt der Betreuer die Anstrengungen seines Teams. Seinem Gesichtsausdruck ist Freude und Stolz anzusehen.

Danke für diese tolle Idee und die gelungene Umsetzung!

Dich, dich, dich

Und dann war da noch ein Running Gag:
Ich hatte am ersten Tag auf facebook eine kurze Notiz über die DSSM-Teams gepostet. Viele "Likes" früherer Herderschach-Recken und anderer Berliner Schachfreunde haben uns sehr gefreut.

Bild Stellvertretend für viele sei der Kapitän des ersten Herder-DSSM-Teams (2006 an gleicher Stelle) genannt – Danke an alle.

Bild Ein alter Freund, den ich seit bestimmt 20 Jahren nicht gesehen habe, wünschte uns "Toi, toi, toi". Das war für facebooks automatische Spracherkennung zu viel des Guten. Messerscharf erkennt die intelligente Software hier einen französischen Satz und übersetzt ihn ungefragt zu "Dich, dich, dich". Das ist dann also der neue Gruß, mit dem man sich im Hause Herderschach Erfolg wünscht…

Berlin ganz stark

Die Schulschach-Saison 2017/18 verlief für das Land Berlin besonders erfolgreich. Mit 2 Goldmedaillen und je einer Silber- und Bronzemedaille holten die Schulen unserer Stadt sowohl die meisten als auch die wertvollsten Medaillenplätze – genau genommen geht es ja um Pokale – und liegen im Medaillenspiegel (erstmals?) klar an der Spitze.
Das war auch einer großen haupstädtischen Tageszeitung eine kleine Notiz wert.

Mannschaft 1 2 3 4 Direkte Duelle Rest
Berlin X 2 2 4 : 2 12 : 0
Magdeburg 2 X 1 3 : 3 12 : 0
Marbach 2 3 X 1 3 : 3 6 11 : 1
Gelnhausen 3 X 2 : 4 6 10 : 2

Eine kleine Tabellenanalyse der WK-IV

Während der drei Turniertage hatte man den Eindruck, dass die vier vorn platzierten Mannschaften eine Klasse für sich waren. Das Gesamtbild der Tabelle verdeutlicht das nur, wenn man beachtet, dass die "Grimmels" zu den nachfolgenden Mannschaften einen riesigen Buchholz-Vorsprung haben.
Der hier gezeigte Ausschnitt indes verdeutlicht nochmals den verdienten Sieg des Herderteams. Wir holten aus den direkten Duellen die beste Bilanz und gaben uns gegen das übrige Feld keine Blöße. Letzteres gelang auch unseren Freunden aus Sachsen-Anhalt, was ihnen Platz 2 bescherte. Marbach und Gelnhausen gaben je einmal Punkte ab – gegen München bzw. Paderborn und damit gegen Teams, die wir unsererseits sicher bezwangen.


Text: Thomas Binder