Unser Team WK-I in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Brian Heinze 0 1 1 1 0 3 5
Daniel Lewin ½ 1 0 1 0 5
Julian Egbert 1   0 1   2 3
Severin Göbel 0 1   1 0 2 4
Marian Hauser   1 1   0 2 3
Tabellenspitze
1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium10 : 0 – 19 BP
2. Beethoven-Gymnasium8 : 2 – 13,5 BP
3. Alexander-von-Humboldt-Gymnasium6 : 4 – 12 BP
4. Herder-Gymnasium5 : 5 – 11,5 BP

7 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Beethoven-Gymnasium(2.)1½ : 2½
– Katholische Schule St. Marien(5.)4 : 0
– Jüdisches Gymnasium(6.)2 : 2
– Beethoven-Gymnasium II(7.)4 : 0
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium(1.)0 : 4

Für gleich vier Spieler unseres Quintetts hieß es heute Abschied zu nehmen von den beliebten Mannschafts-Schnellturnieren. Auch wenn es mit einer weiteren Medaille nicht geklappt hat, konnten sie doch erneut einen erfolgreichen Auftritt verzeichnen. Nun naht mit dem Abitur unweigerlich das Ende einer großartigen Schulschachzeit.

Nur sieben Mannschaften traten in dieser Klasse an, was die Organisatoren vor die praktisch unlösbare Aufgabe stellte, einen vertretbaren Spielmodus zu finden. Fünf Runden im Schweizer System mit jeweils einer spielfreien Mannschaft war zwar die einzig mögliche, dennoch aber eine unbefriedigende Lösung. So hing es an einem einzigen Ergebnis der Konkurrenz, ob unsere Mannschaft in der Schlussrunde spielfrei sein oder auf den überlegenen Turniersieger treffen würde…

Es gab schließlich – genau wie in der WK-II – zum Abschluss das Duell an Brett 1, in dem wir nicht ganz mithalten konnten: Damit rutschten wir noch aus den Medaillenrängen. Die Prenzelberger waren mit DWZ 2024, 1822 und 1896 an den vorderen drei Brettern einfach nochmals um eine Klasse besser besetzt.

Die sportlichen Ergebnisse aller fünf Runden entsprechen weitgehend den Erwartungen und geben das Leistungsvermögen der Mannschaften gut wieder. Einzig mit dem Unentschieden gegen die wie üblich mit einem "Vorstopper" agierende Jüdische Oberschule war man etwas unzufrieden.
Dabei hörte ich noch allenthalben von vergebenen Chancen und verdorbenen vorteilhaften Positionen. Wenn es denn so war, haben sich die erfahrenen Gegner hier und da eben doch noch mit größerer Cleverness und Konstanz durchgesetzt.
Brian unterlag nur gegen zwei anerkannte Spitzenspieler des Berliner Jugenschachs mit DWZ über 2000. Julian und Marian kamen jeweils auf positive Punktbilanzen. Daniel und Severin hatten letztlich ausgeglichene Resultate. Vor allem bei Daniel (Patt in Runde 1 und Mehrfigur in der Schlussrunde) war wohl noch mehr möglich.

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Letztes Schnellturnier für Brian und Daniel. Auch für Severin und Marian rückt mit dem Abitur das Ende
der Schulschachzeit ins Blickfeld.
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… aber bevor man das Feld dem nächstjüngeren Jahrgang überlässt,
wird noch mal deutlich erklärt, worauf es ankommt.
Auch heute: Bei Julian geht es beständig aufwärts.