Einzel-Schnellturnier 2019

Bild Vier Spieler unseres jüngsten Jahrgangs bestritten zum Abschluss ihres ersten Herderschach-Jahres das Einzel-Schnellturnier. Hier sind die Schulschachkinder unter sich, während sie sich bei anderen Gelegenheiten mit etablierten Vereinsspielern messen müssen.
Da uns heute wegen einer Klassenfahrt kein Sechstklässler zur Verfügung stand, wurden etwas kleinere Brötchen gebacken.
Doch für den AG-Trainer ist dieses Turnier Jahr für Jahr auch ein Fingerzeig, wie sich die "Turniermannschaft" eines neuen Jahrgangs zusammensetzen wird. Alle vier heute eingesetzten Spieler haben im Hinblick auf weitere Herausforderungen überzeugt und werden in den kommenden Jahren sicher wieder zu Wettkämpfen eingeladen.

Bild Am ersten Tag der Schnellturniere teilten sich die Fünft- und Sechstklässler die Aula des Andreas-Gymnasiums mit den ältesten (ab Klasse 10) und den jüngsten (Klasse 1 und 2) Schulschach-Spielern. Die ganz kleinen Minis spielten schon erstaunlich konzentriert und hielten auch die Geräuschkulisse im erträglichen Rahmen. Allerdings dauerte es immer recht lange, bis sie ihren Platz gefunden hatten. Dadurch geriet der angedachte Zeitplan etwas ins Rutschen. Der Kompromiss, nur sechs Runden zu spielen, war angesichts der sengenden Hitze und der zugesagten Rückkehrzeit unvermeidbar.

Jan in der Spitzengruppe

Am besten präsentierte sich heute Jan (Foto oben links). Seine Partieanlage ist bereits recht sicher, interessante Pläne werden durch das konsequente Ausnutzen gegnerischer Fehler ergänzt. Bis zur letzten Partie lag er in den Top-Ten und hatte Hoffnungen mindestens auf das separate Podest in Klasse 5. Doch ein weiterer sehr starker Gegner ließ das noch nicht zu.

Bild Bild Gute Ansätze bei Peter, Maxim und Franz

Für unsere drei übrigen Spieler gab es heute das übliche Auf und Ab. Maxim (Foto oben rechts) hatte sich vorgenommen, in die Fußstapfen seines großen Bruders zu treten. Das wird ihm sicher auch bald gelingen. Schachlich ist er schon auf einem guten Weg. An der Konzentration und vor allem am Wieder-Aufstehen nach einer Niederlage kann er noch arbeiten. Das Vorbild gibt es ja in der eigenen Familie.

Dass auch Peter (Foto links außen) auf drei Punkte kommt, ist ein schöner Erfolg. Manche Spieler stehen bei unseren internen Turnieren gegen die starke Konkurrenz oft noch im Schatten, blühen aber in fremder Umgebung gegen die besten Spieler anderer Schulen regelrecht auf.

Das gilt noch mehr für unseren Turnier-Debütanten Franz (Foto links). Er stand in fast jeder Partie klar auf Gewinn. Wenn dann auf dem Brett gleich die Auswahl zwischen mehreren zwingenden Mattbildern bestand, zauderte er noch und brachte sich um den Lohn der bis dahin stark gespielten Partie. Das lässt sich gewiss recht schnell korrigieren.


Bericht und Fotos: Thomas Binder