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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jakob Grimm | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 5½ | 6 |
| Konstantin Hovhannisyan | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 6 |
| Ata Türkyilmaz | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 3 | 5 | |
| Avyukt Adusumalli | 1 | 1 | 0 | 1 | 3 | 4 | ||
| Mykyta Tymchenko | 1 | 1 | 1 | 3 | 3 |
| 1. Herder-Gymnasium | 10 : 2 |
| 2. Käthe-Kollwitz-Gymnasium | 9 : 3 |
| 3. Anne-Frank-Grundschule | 9 : 3 |
23 Mannschaften
| – Andersen-Grundschule | (19.) | 4 : 0 |
| – Grundschule am Brandenburger Tor | (13.) | 4 : 0 |
| – Dreieins-Grundschule Pankow | (6.) | 3 : 1 |
| – Anne-Frank-Grundschule | (3.) | 2½ : 1½ |
| – Käthe-Kollwitz-Gymnasium | (2.) | 1 : 3 |
| – Kreativitäts-Grundschule Karlshorst | (4.) | 3 : 1 |
Welch ein dramatisches Turnier – welch ein Happy End!
Unser neu formiertes WK-IV-Team belohnt sich schon beim ersten Auftritt mit der Goldmedaille der Schnellschachmeisterschaft.
Das Turnier begann mit zwei sicheren Siegen. Dann erwartete uns mit der Dreieins-Grundschule bereits ein Gegner aus der Spitzengruppe, den wir noch deutlich besiegten.
In Runde 4 ging es gegen den Titelverteidiger mit mindestens zwei sehr starken Spielern. Jakob hielt gegen Tino Sander (DWZ 1738) remis, Brett 2 ging an den Gegner.
Doch jetzt konnten wir wieder einmal unsere Ausgeglichenheit ausspielen. Ata und Mykyta gewannen ihre Partien gegen respektable Rivalen.
Da sich Kollwitz und Karlshorst unentschieden trennten, gingen wir mit einem Punkt Vorsprung in die beiden letzten Runden.
Freie Fahrt zum Titel also? Weit gefehlt! In der Spitzengruppe dieses Turniers konnte jeder jeden schlagen – und nun erwischte es uns.
| Herder-Gymnasium | 1 : 3 | Käthe-Kollwitz-Gymnasium | |
|---|---|---|---|
| Jakob Grimm (DWZ 1675) | 1 | 0 | Valentin Köhler (DWZ 1547) |
| Konstantin Hovhannsiyan (DWZ 1235) | 0 | 1 | Hugo Tschötsch (DWZ 1305) |
| Ata Türkyilmaz (DWZ 1267) | 0 | 1 | Radomir Klymenko (DWZ 1236) |
| Avyukt Adusumalli (DWZ 1072) | 0 | 1 | Cornelius Veckenstedt (DWZ 1234) |
In vielen "normalen" Turnieren wäre damit der Traum vom Titelgewinn ausgeträumt gewesen. Heute war alles anders. Etwa ein halbes Dutzend Mannschaften
begegnete sich auf Augenhöhe. So hatten wir durchaus noch Hoffnung auf ein kleines Wunder.
Dazu musste nun allerdings ein eigener Sieg gegen den Sechsten der Deutschen Grundschul-Meisterschaften her. Wir waren an allen vier Brettern
deutlich überlegen. Dann reklamierte der Turnierleiter, dass bei Konstantin ein ausgeschaltetes(!) Mobiltelefon
auf dem Tisch lag. Er sah sich gezwungen, die Partie als verloren zu werten.
Ob die oft beschworene "kindgerechte Regelauslegung" hier mehr Spielraum geboten hätte, lassen wir mal offen. Eine Betrugsabsicht war jedenfalls unserem
Spieler nicht zu unterstellen, im Gegenteil die Teilnehmer waren ja sogar angehalten, die jeweils nächste Rundenansetzung im Internet aufzurufen.
Vielleicht sorgte gerade Konstis Missgeschick bei seinen Teamkameraden noch für etwas mehr Konzentration und Siegeswillen. Der Erfolg geriet jedenfalls nicht mehr in Gefahr. Mit dem Sieg im Rücken konnten wir dann zuschauen, wie sich nebenan das erhoffte kleine Wunder vollzog. Die Titelverteidiger von der Anne-Frank-Grundschule bezwangen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter, sicherten sich noch Bronze und uns den Goldpokal.
Alle fünf Spieler haben ein gutes Turnier gespielt. Natürlich ragt Jakob noch ein wenig heraus. Vor allem überzeugten aber die Spieler auf Position 3 bis 5, die noch deutlich weniger Turnierpraxis haben. Sie gewannen 9 von 12 Partien.
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| Geballte Klasse an Brett 1 und 2 | Ata gibt die Richtung vor, Vorfreude auch bei Mykyta |
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Avyukt mit Angriffsstellung und Zeitvorteil, Da kann man schon mal zum Nachbarbrett schauen. |
Unsere beiden WK-IV-Teams auf einen Blick |
Bericht und Fotos: Thomas Binder