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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Maxim Pavlov | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | 5 | |
| Philipp Beier | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 4 | 5 | |
| Iaroslav Kurkin | 1 | 0 | 1 | ½ | 1 | 3½ | 5 | |
| Philipp Truong | 1 | 0 | 0 | ½ | 1 | 2½ | 5 | |
| Neele Zais | ½ | 0 | 0 | 1 | 1½ | 4 |
| 1. Herder-Gymnasium | 10 : 2 |
| 2. Käthe-Kollwitz-Gymnasium | 9 : 3 |
| 3. Anne-Frank-Grundschule | 9 : 3 |
| … | … |
| 9. Herder-Gymnasium II | 7 : 5 |
23 Mannschaften
| – Elisabeth-Abegg-Grundschule | (18.) | 3½ : ½ |
| – Dreieins-Grundschule | (6.) | 0 : 4 |
| – Andersen-Grundschule II | (17.) | 2 : 2 |
| – Andreas-Gymnasium III | (20.) | 4 : 0 |
| – Anne-Frank-Grundschule | (3.) | 1 : 3 |
| – Judith-Kerr-Grundschule | (12.) | 3 : 1 |
Fünf Herderschach-Zwerge der jüngsten Klassen gingen heute in ihr erstes Mannschaftsturnier – und kehren begeistert und mit einem schönen Erfolg zurück.
Ein Platz in der oberen Hälfte – Top-Ten – mit positiver Punktbilanz übertraf unsere Erwartungen sogar noch.
Wir trafen zunächst auf einen Gegner, der uns das Siegen nicht allzu schwer machte. Drei Spieler gewannen sicher, Neele verteidigte sich ausdauernd und wurde mit einem Patt "belohnt".
Danach zeigte uns das Team aus Pankow (vier Spieler mit DWZ zwischen 900 und 1200), dass wir noch einiges an Weg vor uns haben, die Spitzengruppe zu erreichen.
Das Unentschieden in Runde 3 war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einzuordnen, bleibt statistisch gesehen die einzige kleine Enttäuschung. Eine Runde später waren wir wieder
voll konzentriert und feierten einen weiteren klaren Sieg.
Das Zick-Zack des Schweizer System setzte sich dann gegen den Titelverteidiger fort. Das 1:3 ist ein ehrenvolles Ergebnis. Dass wir gegen die Spitzenspieler Sander (DWZ 1738) und
Munoz (DWZ 1321) noch nicht mithalten konnten, war zu erwarten. Dass wir aber an zwei Brettern remis hielten, freut mich mehr, als es ein 1:3 mit einer Gewinnpartie getan hätte.
Iaroslav spielte sehr sicher und hielt ein Turmendspiel problemlos ausgeglichen. Philipp T. stand zwar schlechter, stellte seinem Gegner aber immer wieder neue Probleme, bis dieser
all seinen Vorteil verspielt hatte.
Vor der Schlussrunde beschlich mich die Angst, wir könnten doch noch ein wenig in der Tabelle abrutschen. Einen Platz in der unteren Hälfte hatte die Mannschaft wirklich nicht verdient. Und es ging gegen ein Team mit Erfahrung aus der Deutschen Meisterschaft. Doch selbst diesem Gegner war unsere B-Mannschaft nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen.
Maxim verwaltete das Spitzenbrett standesgemäß. Zwei seiner Niederlagen ergaben sich gegen absolute Spitzenspieler dieses Turniers (neben Tino Sander noch Paul-Luca Tryk mit DWZ 1675). Die Stützen des Teams waren Philipp B. und Iaroslav. Philipp ist nach ersten Open-Starts nochmals ein gutes Stück voran gekommen. Iaro war für mich die große Entdeckung des Tages. Er paart schachliches Können schon mit ruhiger Ausstrahlung und fokussierter Einstellung. Philipp T. und Neele brauchten etwas Anlaufzeit, haben aber vier wichtige Punkte zum Mannschaftserfolg beigetragen. In der zweiten Turnierhälfte ging an Brett 4 keine Partie mehr verloren.
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| Die gesamte Mannschaft bei Beginn einer Runde | Maxim und Philipp B. |
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| Philipp T. und Neele | Iaroslav mit überzeugendem Turnierdebüt |
Bericht und Fotos: Thomas Binder