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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mariia Fedorov | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 3 | 6 |
| Damiana Taban | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 0 | 4½ | 6 |
| Lena Chen | 0 | 1 | 1 | 0 | 2 | 4 | ||
| Parika Luthra | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 4 | ||
| Anna Schulz | 0 | 0 | ½ | 1 | 1½ | 4 |
| 1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium | 12 : 0 |
| 2. Käthe-Kollwitz-Gymnasium II | 9 : 3 |
| 3. Andreas-Gymnasium | 8 : 4 |
| 4. Gymnasium Tiergarten | 8 : 4 |
| 5. Herder-Gymnasium | 6 : 6 |
14 Mannschaften
| – Käthe-Kollwitz-Gymnasium VII | (10.) | 2 : 2 |
| – Käthe-Kollwitz-Gymnasium III | (6.) | 2 : 2 |
| – Andreas-Gymnasium | (3.) | 2½ : 1½ |
| – Käthe-Kollwitz-Gymnasium II | (2.) | 1½ : 2½ |
| – Georg-Herwegh-Gymnasium | (7.) | 4 : 0 |
| – Käthe-Kollwitz-Gymnasium | (1.) | 0 : 4 |
Nach sechs Jahren Pause unternahmen wir wieder mal einen Ausflug in die Welt des Mädchenschachs. Dabei verzichteten wir auf zwei unserer stärksten Spielerinnen, um ihnen den Doppeleinsatz in zwei Wettkampfklassen zu ersparen. Die fünf Spielerinnen des heutigen Teams hatten sich die Startplätze durch regelmäßiges Training und engagierte Turnierstarts redlich verdient.
Wieder einmal gelang uns dabei eine positive Überraschung. Die beiden ersten Wettkämpfe endeten unentschieden. Es war sogar mehr möglich, doch zu viele Partien gingen in
Zeitnot verloren. Das Umschalten auf schnelleres Spiel im richtigen Moment gelang uns hier und im weiteren Turnierverlauf noch zu selten.
Ganz anders präsentierten sich unsere Spielerinnen dann in Runde 3. Gegen den späteren Bronze-Gewinner konnten wir einen überraschenden Erfolg einfahren. Dabei setzten sich
mit Mariia und Lena ausgerechnet unsere Sorgenkinder in Sachen Bedenkzeit in wilden Zeitnotschlachten durch.
Ungeschlagen ging es gegen den späteren Gewinner der Silbermedaille. Auch hier kamen wir einem Punkt recht nahe. Dann wurde der Tabellensiebte(!) souverän an allen vier Brettern geschlagen. Mit etwas mehr Losglück wäre nun sogar eine Medaille in Reichweite gewesen. Doch das Schweizer System spülte uns zur Schlussrunde an Brett 1 zum Duell gegen die überragenden Mädchen des Kollwitz-Gymnasiums. Sie gewannen heute alle 24 Partien. Für uns bleibt ein in dieser Besetzung deutlich über den Erwartungen liegender Platz in der erweiterten Spitzengruppe.
Überragende Spielerin war Damiana. Nicht nur das Ergebnis, auch die Art ihrer Partieführung gepaart mit ruhiger Ausstrahlung waren absolut überzeugend. Mariia hielt am Spitzenbrett gegen starke Konkurrenz gut mit, bekam aber in einigen Partien ihre Probleme mit der Zeiteinteilung nicht in den Griff. Lena zeigte sich wieder deutlich verbessert. Im Spiel gegen die Meistermannschaft war sie einem Erfolg am nächsten. Die Partie ging erst in den letzten Sekunden der eigenen Bedenkzeit verloren. Parika startete mit einem Sieg in ihr erstes Mannschaftsturnier. Ihre Verlustpartien ergaben sich nur gegen die drei Medaillengewinner. Auch Anna stand erstmals in einem Herderschach-Team. Nach zwei Auftaktniederlagen steigerte sie sich deutlich und konnte sich schließlich über eine souverän gewonnene Partie freuen.
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| Ja – wir sind zur Schlussrunde an Brett 1 angekommen. | Damiana und Mariia mit starkem Auftritt an den vorderen Brettern |
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| Anna und Lena vor der zweiten Partie | Erstes Mannschaftsturnier für Parika und Anna |
Bericht und Fotos: Thomas Binder