Unser Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft ohne Vereinsspieler

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Rd. 6 Punkte Einsätze
Philipp Beier 1 0 1 1 ½ 1 6
Mykyta Tymchenko ½ 1 1 1 0 0 6
Iaroslav Kurkin   1 1 1 1   4 4
Philipp Truong 1   1 0   0 2 4
Simon Shi 0 0     0 0 0 4
Tabellenspitze
1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium I12 : 0
2. Käthe-Kollwitz-Gymnasium IV9 : 3
3. Käthe-Kollwitz-Gymnasium II9 : 3
8. Herder-Gymnasium7 : 5

25 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium II(3.)2½ : 1½
– Gymnasium Steglitz(4.)2 : 2
– Andreas-Gymnasium II(19.)4 : 0
– Berlin Metropolitan School(9.)3 : 1
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium I(1.)1½ : 2½
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium IV(2.)1 : 3

"Unter Wert geschlagen" ist eine beliebte Ausrede bei Sportlern jeder Disziplin, wenn ein Wettkampf mal nicht wunschgemäß gelaufen ist. Selten traf diese Bewertung wohl so zu, wie heute für unser WK-IV-Team.

Der Anspruch, um die Medaillen mitzuspielen, war nicht vermessen und wurde bis über die Mitte des Turniers hinweg auch erfüllt. Mit drei Siegen – darunter gegen den späteren Dritten – und einem Unentschieden gegen eine weitere Top-Mannschaft startete unsere Mannschaft gut in den Tag und spielte in der vorletzten Runde an den Spitzenbrettern gegen das A-Team der Rabiega-Schützlinge.

Hier gab es eine knappe Niederlage und damit die Vorentscheidung um den Turniersieg. Leider gingen beide Weißpartien durch individuelle Schnitzer verloren. So half es auch nicht, dass Philipp dem überragenden Einzelspieler am 1. Brett den einzigen halben Punkt abnahm.

Die Abwicklung des Turniers ohne Pausen zwischen den Runden ließ unseren Spielern dann auch nicht genug Zeit, sich wieder zu sammeln und auf die nächste Aufgabe zu fokussieren. Ein Sieg gegen den späteren Silbermedaillengewinner hätte uns eine Medaille gebracht, so fallen wir im dicht gedrängten Verfolgerfeld noch bis auf Platz 8 zurück.

Als Ursache für den unbefriedigenden Tabellenplatz wurde vor allem der zu große Kraftverschleiß nach vier anstrengenden Runden ausgemacht. Solche Belastung sind die meisten unserer Spieler noch nicht gewohnt. So erklären sich dann auch die Ergebnisse einiger Spieler. Simon spielte zudem sein erstes Mannschaftsturnier und bekam explizites Lob aus großmeisterlichem Munde! Das soll ihm Mut für die nächsten Turniere machen.

Philipp B. spielte gegen starke Konkurrenz ein sehr ordentliches Turnier, wie wir es von ihm eben auch schon erwarten. Iaroslav überzeugte erneut und bewies, dass er sich bei externen Turnieren immer wieder erfreulich steigert. Mykyta kann sicher mehr als ihm heute gelang. Philipp T. und Simon werden ihren Platz in unseren Turnierteams gegen eine ganze Reihe hungriger Nachrücker verteidigen müssen.

Bild Bild
Iaroslav mit 100%-Bilanz Philipp stark am Spitzenbrett

Bericht und Fotos: Thomas Binder