Binder,T (1758) – Jentsch,K (1677)
Aufstiegsrunde, 1994



41.Da8!!
Dieser unscheinbare Zug stellt Schwarz vor unlösbare Probleme. [ In der Partie ließ ich diesen Zug leider aus. Sehen wir zunächst, wie die Partie wirklich zu Ende ging: 41.Ke2 Kd8 42.Kd3 ( Wieder ist 42.Da8+ klar besser.) 42…Db8 43.Da5+ Dc7 44.Da8+ ( Es ging auch sofort 44.e7+ ) 44…Dc8 ( 44…Ke7 scheitert ähnlich wie in der Hauptvariante.) 45.e7+! und Schwarz gab auf. Folgende Varianten waren noch möglich: 45…Kd7 ( 45…Kxe7 46.Dxc8 ; 45…Ke8 46.Dxc8+ Kxe7 47.Dc7+ Ke8 48.Dxd6 ) 46.Dxc8+ Kxc8 47.e8D+ ] Zurück zur Hauptvariante. Der schwarze König kann nicht ziehen, nehmen wir also zunächst an, Schwarz zieht einfach die Dame.

41…Db6
[ 41…Dd8? Kann er nicht versuchen, die Damen zu tauschen? 42.Da7+ Kf8 oder die Dame stellt sich dazwischen und opfert sich… 43.Df7# ; Auch wenn die Dame stehen bleibt, ändert sich nichts. 41…d3 42.Dh8 d2 43.Dg7+ Ke8 ( 43…Kd8 44.Df8# ) 44.Dg8+ Ke7 45.Df7+ Kd8 46.Df8# ]

42.Dg8 Da5 43.Df7+ Kd8 44.Dd7#
Das ist die Hauptdrohung, gegen die es keine vernünftige Abwehr gibt. ---- Fazit: Angesichts der geringen Beweglichkeit seiner Figuren hat Schwarz keine Chance, den entscheidenden Schwenk der Dame auf den anderen Flügel zu verhindern. Er wird in allen Varianten matt gesetzt oder muss seine Dame opfern. 1-0