van Breukelen – Studie – Teil 1

Weiß soll gewinnen! Wo liegt das Problem? Nun – auf sofortige Bauernumwandlung hat Schwarz eine Gabel auf f7. Zögerliche Züge, die dies vermeiden wollen, scheitern z. B. an La5. Weiß braucht also einen zwingenden Zug – am besten ein Schachgebot.

1.Sf6+!
[1.d8D?? Sf7+ 2.Ke7 Sxd8 3.Kxd8 und Schwarz wird gewinnen, auch wenn das sofortige 3…e2 4.Lxe2 c2 an 5.Ld3+ scheitert. 1.Ke7?? Die Gabel auf f7 ist verhindert, und nun droht die Bauernumwandlung. Doch Schwarz kann das leicht abwehren. 1…La5 (1…c4+ 2.Kf6 La5 macht keinen Unterschied.) 2.Sxe3 Sb4 3.d8D Lxd8+ 4.Kxd8 und Schwarz gewinnt. 1.Lc2+?? Kg7 2.Sxe3 La5 und Weiß kommt nicht voran.] Jetzt bemerken wir, dass Schwarz auch nicht auf Rosen gebettet ist. Geht der König auf die Grundreihe, zieht Weiß mit Schach ein. Auch Kg6 scheitert.

1…Kg7!
[1…Kh8?? 2.d8D+ Kg7 3.Sh5+ Kg6 4.Df6+ Kh7 5.Dg7# ; 1…Kg6? 2.Lh5+! Damit kämpft Weiß das Feld f7 frei und Schwarz hat in der Folge nicht die lebenswichtige Gabel. 2…Kg7 (2…Kxf6 3.d8D+ mit Schach!) 3.d8D Sf7+ 4.Lxf7 c4+ (4…Kxf7 5.De7+ Kg6 6.Ke5 c4 7.Dh7+ Kg5 8.Dg8# ) 5.Ke6 ] Wieder braucht Weiß einen zwingenden Zug, also wiederum ein Schachgebot.

2.Sh5+! Kg6!
[2…Kf7?? scheitert wiederum an der Bauernumwandlung. 3.d8D ; Bei 2…Kh7? wird der schwarze König auf die Grundreihe gezwungen. 3.Lc2+ Kg8 4.d8D+ Kf7 5.Df6+ Ke8 (5…Kg8 6.Dg7# ) 6.Sg7# (oder 6.La4# ) ]