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Aktuelle Nachrichten

November 2019

Training zum Minderheitsangriff

Im Mittelpunkt des November-Trainings mit IM Atila Figura stand das Konzept des Minderheitsangriffs. Unser Trainer schärfte das Verständnis dafür. Er zeigte aber auch welche Gefahren drohen, wenn man einseitig denkt und die Prophylaxe gegen den Gegenangriff vernachlässigt. Dann kann es ganz schnell mit "Opfer, Opfer, Matt" auf der falschen Seite ausgehen. 14 Schachfreunde waren dabei.

Auch im Havelland: Uwe vorn dabei

Uwe Röckendorf lässt erneut aufhorchen. Beim Turnier in Falkensee belegt er mit vier Siegen in fünf Partien einen sehr guten 4. Platz, punktgleich mit dem Sieger der B-Gruppe. Dabei lehnte er in der einzigen Verlustpartie sogar ein Remisgebot ab, sonst wäre der ganz große Wurf möglich gewesen.

Oktober 2019

Uwe in Lichtenrade mit gutem Ergebnis

Beim Open "Lichtenrader Herbst" konnte Uwe Röckendorf erst zur dritten Runde einsteigen. Aus den verbleibenden sieben Partien holte er drei Punkte und erreichte eine deutliche DWZ-Verbesserung.

18 Schachfreunde beim Profi-Training

Die Oktober-Ausgabe des Trainings mit IM Atila Figura war sehr stark besetzt. In zweieinhalb anstrengenden Stunden ging es diesmal um strategische Fragen. Ausgangspunkt war das "Lavieren" in ausgeglichenen Stellungen, doch Atila gelang es immer wieder interessante Details zu entdecken und uns nahezubringen. Selbst wenn nur der wichtige Satz "Jeder Bauernzug hinterlässt Schwächen." hängen geblieben ist, hat der Abend seinen Zweck erfüllt.

Pl. Team 1 2 3 4 5 6 7 Pkt.
1. Thilo / Alec XXX 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12
2./3. Leif / Andi 0 0 XXX 1 0 0 1 1 1 0 1 1 1 7
Thomas / Fabian 0 0 0 1 XXX 1 0 0 1 1 1 1 1 7
4. Brian / Josie 0 0 1 0 0 1 XXX 1 0 0 1 1 1 6
5./6. Florian / Philipp 0 0 0 0 1 0 0 1 XXX 1 0 1 1 5
Aram / Vincent 0 0 1 0 0 0 1 0 0 1 XXX 1 1 5
7. Henry / Clarissa 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 XXX 0
Tandemturnier zum Tag der Offenen Tür

Die Gruppen des Kulturkreises Siemens präsentierten sich an einem Samstag-Nachmittag im Oktober bei einem Tag der Offenen Tür.
Wir sorgten mit einem Tandemturnier für "Action". Zugleich ergab sich die Möglichkeit, einmal unseren Dachverband in seiner Gesamtheit kennenzulernen.
Das Turnier fand mit sieben Doppeln eine schöne Besetzung, wobei sich auch zwei Mädchen aus der benachbarten Kunstsparte eifrig ins Getümmel stürzten.
Die Tandems wurden mit Blick auf möglichst ausgeglichene Stärke gebildet. Dabei bewahrheitete sich einmal mehr die These, dass das Team mit dem geringsten Leistungsgefälle am Ende die Nase vorn haben wird. Sooo deutlich, wie Thilo und Alec diese Rolle ausfüllten, hatte man dies allerdings nie zuvor gesehen.
Die Bedenkzeit betrug im ersten Umgang 5 Minuten, im Rückspiel 3 Minuten + 2 Sekunden pro Zug. Am Ende der ersten sieben Runden waren übrigens fünf Teams punktgleich.

Leif mit 50%

Im gut besetzten Oktober-Blitzturnier des benachbarten SC Zitadelle kam Leif auf beachtliche 50% der erreichbaren Punkte.

Spieler Punkte Partien
Henry Oelmann 2 6
Brian Heinze 5
Leif Arndt ½ 6
Tim Rettig 3 6
Aram Azarvash 3 5
Gutes Ergebnis unserer Schnellschachmannschaft

Die noch relativ neue Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach fand mit 21 Teams aus 14 Vereinen nur ein recht übersichtliches Interesse. Das schmälert das Ergebnis unserer Spieler nicht, die mit Platz 18 und 3 Mannschaftssiegen sogar etwas unter Wert geschlagen wurden und dennoch das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte in diesem Turnier erreichten. Angesichts der starken Konkurrenz wird es für die beteiligten Spieler gewiss beachtliche Schnellschach-Elozahlen bei der FIDE geben.
Auch wenn gerade in den schnellen Disziplinen manche einzelne Partie sicher einen Verlauf nimmt, dem man später nachtrauert, kann die Mannschaft wohl für sich in Anspruch nehmen, dass man heute das Machbare geholt und die schlagbaren Gegner eben auch bezwungen hat. Das gilt natürlich vor allem für den Sieg über den SC Rochade, der gleich acht Positionen höher gesetzt war. Blickt man auf die Einzelergebnisse, ragt Aram mit drei Siegen gegen deutlich DWZ-stärkere Gegner ebenso heraus, wie Brian mit dem Sieg über Stefan Gazmaga (Elo 2147).

September 2019

Zuwachs aus dem Talentequell

Erneut sagen wir "Willkommen im Club" und begrüßen den 12jährigen Jonathan Maeß aus unserer AG am Herder-Gymnasium als Mitglied der Schachfreunde Siemensstadt.

Berliner Blitz-Meisterschaft

Für die Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach bekamen wir in diesem Jahr leider kein Team zusammen. Die Erfahrung der letzten Jahre hatte einige Spieler demotiviert. Die Überschneidung mit Jugend-Turnieren sowie weitere private Termine taten ein Übriges.
In der Einzelmeisterschaft hielt Achim Schilly unsere Fahne hoch. Er belegte mit 6 Punkten aus 20 Runden (Doppelrunden gegen 10 Gegner) genau den Platz der Setzliste und feierte einige Achtungserfolge gegen deutlich höher gewertete Spieler.

Thomas Glatthor in der zweiten Mannschaft

Nein – nicht bei uns in der 3. Stadtklasse, sondern mit der Berliner B-Auswahl für unser Land bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren. Während die A-Mannschaft den Meistertitel in die Hauptstadt holte, belegte das zweite Team einen soliden Platz im Mittelfeld. Thomas kam in allen sieben Runden zum Einsatz und lag mit einer ausgeglichenen Einzelbilanz voll im Trend.

August 2019

Uwe beim Rehberge-Open

Das traditionelle Rehberge-Open fand wieder eine starke Besetzung mit vier Titelträgern. Unser Spieler Uwe Röckendorf gehörte zu den Außenseitern. Mit vier Punkten aus elf Runden konnte er sich noch leicht gegenüber der Setzliste verbessern.

Festungsbau im Traing

Leitthema im Training mit IM Atila Figura war zum Ende der Sommerpause der Festungsbau – eine oft übersehene Remis-Ressource im Endspiel. In gewohnt lockerer Art vermittelte uns Atila diesen Stoff mit zum Teil sehr anspruchsvollen Aufgaben. Links und rechts des Weges war immer wieder Gelegenheit, Grundwissen zu vertiefen und wichtige Motive zu erinnern. Obwohl mehrere Stammgäste verhindert waren, nutzten 13 Mitglieder unseres Vereins diese Gelegenheit.

Frühes Pokal-Aus

Im Berliner Einzelpokal kann man mit etwas Losglück weit kommen – oder am Brett einen starken Gegner auf dem falschen Fuß erwischen. Achim unterlag leider schon in Runde 1 einem deutlich höher gewerteten Kontrahenten und greift nun in das Trostturnier der unterlegenen Spieler ein.

Achim beim Lichtenberger Sommer

Unter den vielen attraktiven Berliner Opens hat sich Achim Schilly seit Jahren den Lichtenberger Sommer auserkoren. Auch diesmal war er dabei und startete äußerst erfolgreich. Nach fünf Runden standen drei Punkte zu Buche, darunter ein Sieg und mehrere Remis gegen deutlich höher gewertete Gegner. Leider wollte danach nichts mehr gelingen, doch im sehr starken Feld bedeutet auch das nur einen sehr geringen DWZ-Verlust. Die Qualität seiner Partien spricht jedenfalls eine andere Sprache als das abschließende Tabellenbild.

Juli 2019

Rangliste nach DWZ-Bestwerten

Unsere Homepage ist um eine kleine statistische Spielerei reicher: Unter diesem Link findet man eine Übersicht, die zu jedem unserer aktuellen Spieler dessen historisch beste DWZ ausweist. Aktuell (nach BMM, Vereins- und Westpokal) können sich wieder viele Spieler über neue persönliche Bestmarken freuen. Aber auch wer gegenwärtig von früheren Höchständen etwas entfernt ist, zeigt hier sein wahres Leistungspotential.

Sven in Prag am Start

Sven nutzte die Sommerzeit wieder einmal für einen Turnierstart bei unseren südöstlichen Nachbarn. Dort hatte er die seltene Gelegenheit, ein vollrundiges Turnier gegen internationale Gegnerschaft zu spielen. Im Hauptturnier der International Chess Holidays war er mit Abstand an letzter Position gesetzt und konnte somit bei 2 Siegen, 2 Remis und 5 Niederlagen den Erwartungswert klar übertreffen. Seine Gegner kamen aus Tschechien, Deutschland, Schweden und den Niederlanden.

Und nochmal: Neue Schränke

Auch im großen Spielraum haben wir jetzt unsere Schränke ausgetauscht. Die bisherigen Exemplare waren sehr in die Jahre gekommen und unansehnlich geworden. Die neuen Schränke sehen vergleichsweise edel aus, obwohl wir bei einem schwedischen Möbelhaus einschließlich Montage und Entsorgung der Vorgänger recht kostengünstig blieben. So können nun sowohl die Getränke als auch ein Teil des Spielmaterials angemessen aufbewahrt werden. Der Vorher-Nachher-Vergleich sollte überzeugen.

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Pl. Team 1 2 3 4 Pkt.
1. Leif Arndt / Thomas Binder XXXX 0 1 0 1 1 1 0 1 1 1 1 1 9
2. Alec Dücker / Truc Lam Tran 1 0 1 0 XXXX 1 1 1 0 1 1 0 1 8
3. Pablo Schlesselmann / Andi Guo 0 0 1 0 0 0 0 1 XXXX 1 1 0 1 5
4. Aram Azarvash / Philipp Werner 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 1 0 XXXX 2
Die "Oldies" gewinnen das Tandemturnier

Beim zweiten Tandemturnier des Sommers – ausgetragen parallel zum Pokalfinale – setzten sich die erfahrenen Spieler durch. Lange lagen Alec und Truc vorne, doch Thomas und Leif hatten den längeren Atem.

Willkommen im Klub

Nach vielen erfolgreichen Turnierstarts im Schulschach wagen erneut vier Talente aus dem Hause Herderschach den Sprung in die Gemeinschaft der Schachfreunde Siemensstadt. Wir begrüßen Andi Guo, Uladzimir Khutko, Fabian Schmitt und Vincent Wilkes.
Zugleich wünschen wir Lars Vollbrecht und Reinhard Hohmann, dass sie sich gerne an die Zeit in unserem Verein erinnern mögen.

Juni 2019

8 aus 18 bei hochkarätigem Schnellturnier

94 Spieler, darunter 18 Titelträger absolvierten ein stark besetztes Schnellturnier bei den Schachfreunden Berlin. Henry Oelmann und Dr. Hans Jung kamen jeweils auf vier Punkte.

Figura-Training im Juni

Obwohl der Termin zu Beginn des langen Pfingst-Wochenendes etwas unglücklich lag, stellten sich 11 Mitglieder und ein Gast dem anspruchsvollen Training mit IM Atila Figura. Im Mittelpunkt standen aktive Ressourcen in scheinbar schlechter stehenden Turmendspielen. Zu Beginn analysierten wir die Schlussphase einer jüngst von Achim Schilly gespielten Turnierpartie. Auch hier war es erstaunlich, welche Gewinnideen in einer scheinbar ausgeglichenen Stellung schlummerten.

Potsdamer Sommeropen

Beim erneut sehr gut organisierten Open des PSV Mitte in Potsdam vertraten uns Thomas Binder und Achim Schilly. Mit ihrem Ergebnis von je vier Punkten können beide recht zufrieden sein.

Mai 2019

Leif beim Schnellschach in Kreuzberg

Das monatliche Schnellturnier in Kreuzberg war gut besetzt. Leif befand sich allerdings offenbar in vorzüglicher Form. Mit vier Punkten erklimmt er nach sieben Runden die Top-Ten und landet vor zahlreichen deutlich höher eingestuften Spielern.

Pl. Team 1 2 3 Pkt.
1. Aram Azarvash / Konstantin Bobenko XXX 4:0 4:0 8
2. Leif Arndt / Thomas Binder 0:4 XXX 2:2 2
3. Florian Suhre / Maris Plenio 0:4 2:2 XXX 2
Tandemturnier am Vereinsabend

Wieder einmal lud unser Jugendsprecher zu einem Tandemturnier. Leider fanden sich nur drei Paare, was vor allem am Termin unmittelbar vor dem Abrafaxe-Turnier und der parallel laufenden Stichkampfpartie in der Vereinsmeisterschaft lag.
Nach vier Durchgängen setzte sich das Team Aram Azarvash / Konstantin Bobenko durch. Das lag wohl vor allem daran, dass Konsti nach eigenem Bekunden im Tandem stärker spielt als im richtigen Schach.

Über Platz 2 entschied ein einrundiger Stichkampf zugunsten von Arndt / Binder.

  SF Siemensstadt   Friesen Lichtenberg
1 Brian Heinze ½ : ½ Paul Meyer-Dunker (DWZ 2088)
2 Jean Steinberg 0 : 1 Jan Elsing (DWZ 2062)
3 Florian Suhre 0 : 1 Luca Mankel (DW7 1851)
4 Thomas Binder 1 : 0 Michael Regel (DWZ 1677)
  1½ : 2½  
Pokal-Sensation knapp verpasst

Auch im Viertelfinale gegen den Landesliga-Absteiger bewiesen wir unsere Qualitäten als Pokalmannschaft. Sehr lange konnte man auf eine weitere Pokal-Sensation aus dem Hause Siemensstadt hoffen.
Florian kam gegen einen aufstrebenden Jugendspieler recht schnell unter die Räder. Auch die Partie am 4. Brett sah nach experimenteller Eröffnungsbehandlung zunächst nicht gut aus. Doch hier konnten wir das Blatt noch wenden.
An den beiden vorderen Brettern wurde lange gekämpft. Brian und Jean spielten ganz starke Angriffspartien. Vor allem Jean hatte nach freimütigem Bekunden seines sympathischen Gegners "vier bis fünfmal zweizügigen Gewinn". Doch sein etwas zu offener König erlaubte einen Gegenangriff mit Abtausch aller Schwerfiguren und Übergang in ein für uns leider verlorenes Bauernendspiel. Auch Brians Gegner schüttelte allen Druck ab und konnte in leicht besserer Stellung Remis bieten.

Henry stark beim Osram-Open

Das 23. Osram-Open fand erneut eine starke Beteiligung. Henry Oelmann erreichte fünf Punkte aus sieben Runden und kam damit in die Top-Ten. Auch Lars Vollbrecht und Uwe Röckendorf werden mit vier bzw. drei Punkten zufrieden sein.

April im Mai

Der SC Kreuzberg trug am 3. Mai die April-Ausgabe seiner Schnellschach-Serie aus. Im bunt gemischten Feld konnte sich Lars mit vier Punkten recht weit vorn platzieren. Leif kam leider nur zu zwei Zählern, was indes mehr für die Qualität des Feldes als gegen seine Leistung spricht.

Lars beweist Kondition

Kondition war gewiss gefragt, beim Hellersdorfer Blitzturnier, ging es doch über 29 Runden (Jeder gegen Jeden). Mit 13½ Punkten und Platz 15 platzierte sich Lars Vollbrecht genau in der Mitte des Feldes.

April 2019

Henry auf der Insel…

… und zwar auf Rhodos. Dort spielte er in der C-Gruppe der Amateur-WM. Nach ganz starkem Start mit drei Siegen konnte Henry das Tempo nicht ganz halten und erreicht am Ende ein 50%-Ergebnis. fünf Punkten.

Zu dritt beim Quali-Turnier

Im offenen Turnier der Berliner Meisterschaft waren drei Spieler der SF Siemensstadt dabei. Mehr waren es zuletzt 2013. Diesmal vertraten Aram Azarvash, Thomas Binder und Robin Toebs unsere Farben.
Unser Vereinsvorsitzender erfüllte immerhin sein Credo, dass man bei diesem Turnier nicht mehr als eine Partie verlieren sollte. Allerdings erreichte er auch nur zwei Siege und spielte 6x remis – meist gegen deutlich schwächer eingestufte Gegner. Die 5 Punkte aus 9 Runden entsprechen somit nicht der Erwartung. Deutlich besser lief es für Robin und Aram, auch wenn sie einen halben bzw. ganzen Punkt zurückliegen. Sie hatten starke Konkurrenz und werden ihre DWZ deutlich verbessert haben. Robin startete mit einem Remis gegen Wolfgang Stark (BSG Eckbauer, DWZ 2021), der später noch die M-Klassennorm erfüllte und gewann u.a. gegen Uwe Arndt (Chemie Weißensee, DWZ 1965). Aram siegte u.a. gegen zwei Spieler mit DWZ um die 1700.

DWZ-Rekorde allenthalben

Die erfolgreiche Saison unserer beiden Mannschaften spiegelt sich natürlich auch in der DWZ-Auswertung wider. Nur ganz wenige Teamspieler haben etwas eingebüßt, bei fast allen steht ein Plus in der Liste. Neue "Persönliche Bestleistungen" gab es für Brian, Tim, Jean, Daniel, Sven, Pablo, Alec und Elnur.

Wieder 15 Teilnehmer beim Training

Erneut folgten 15 Mitglieder dem Vortrag unseres Trainers Atila Figura. Der Internationale Meister stellte diesmal die Pläne bei wechselseitigen Bauernmehrheiten an beiden Flügeln vor. Erneut ging es vor allem in der Berechnung konkreter Varianten an die Grenze unserer Fähigkeiten. Doch gerade durch diese anspruchsvolle Herausforderung und die eindrucksvolle Vorstellung der Angriffspläne haben wir wieder viel gelernt.

  SF Siemensstadt   SV Empor Berlin
1 Brian Heinze 1 : 0 FM Dr. Peter Welz
2 Jean Steinberg ½ : ½ Andreas Munke
3 Florian Suhre 1 : 0 Sebastian Klotzek
4 Tim Rettig 1 : 0 Matthias Nareyek
  3½ : ½  
Nach 20 Jahren wieder im Viertelfinale

Wer hätte gedacht, dass wir mal als nomineller Favorit gegen einen "Oberligisten" ins Rennen gehen würden? Nun ja – das Aufgebot des SV Empor war natürlich weit vom bestmöglichen entfernt. So wurden wir unserer unerwarteten Favoritenrolle souverän gerecht.
Tim gewann recht schnell. Wenig später holte auch Brian – immerhin gegen einen FIDE-Meister – seinen Punkt. Wenn Tim Brians Sieg als "unspektakulär" bezeichnet, dann zeigt das doch, wo er bereit steht…
Florian stand wohl zunächst etwas gedrückt, kam dann aber in ein vorteilhaftes Damenendspiel. Jean zündete das gewohnt heiße Kombinationsspiel, ließ den Gegner aber schließlich ins Dauerschach entkommen.
Damit ziehen die SF Siemensstadt erstmals nach 20 Jahren wieder ins Berliner Pokal-Viertelfinale ein.

März 2019

An fremden Brettern

Beim sehr stark besetzten 1. Schnellschach-Open des TSV Mariendorf waren zwei Siemensstädter am Start. "Spiritus rector" des noch recht jungen Vereins ist unser früheres Mitglied Olaf Ritz. Er und seine Mannen konnten immerhin 47 Spieler mobilisieren, darunter sieben Titelträger. Unsere Vertreter bestätigten etwa ihre Setzlisten-Plätze: Lars Vollbrecht holte drei Punkte aus sieben Runden, Uwe Röckendorf verbuchte zwei Zähler.
In der letzten März-Woche waren Lars und Leif bei verschiedenen Berliner Schnell- und Blitzturnieren aktiv. Für Lars lief es in Tegel nicht so gut, während er in Kreuzberg mit vier Punkten aus sieben Runden klar vor seiner Setzlisten-Position blieb. Das gelang auch Leif mit drei Punkten im gleichen Turnier.

Interessantes Training mit Atila Figura

Trotz des Feiertages waren 13 Mitglieder dabei, als Atila erneut bei uns zu Gast war. Sein heutiger Vortrag konzentrierte sich auf Läuferendspiele. Vor allem für Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern lernten wir wichtige Angriffs- und Verteidigungsverfahren kennen.

Blitzturnier am Rande der zentralen Bundesligarunde

Teil des Berliner Mega-Schachevents war ein Blitzturnier mit fast 300 Teilnehmern aus 27 Ländern, darunter 22 Großmeister und mehr als 60 weitere internationale Titelträger. Nach 16 Runden (je zwei Partien gegen den gleichen Gegner) kam Dr. Hans Jung auf 6½ Punkte, Lars Vollbrecht landete einen halben Punkt dahinter. Beide erfüllten ziemlich genau die Erwartungen der Setzliste.

Februar 2019

Mitgliederversammlung 2019: Vorstand wiedergewählt und ergänzt

15 Mitglieder trafen sich zur Hauptversammlung 2019. Dabei wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Funktionen bestätigt und der Vorstand um Brian Heinze ergänzt. Brian wird einen Teil der Aufgaben des Spielleiters übernehmen. Neuer Jugendsprecher ist Aram Azarvash.
Im Mittelpunkt der angeregten Diskussion stand der Spielmodus der Vereinsmeisterschaft. Hier wurden einige Ideen präsentiert, die sicher zu einer Änderung führen werden.

Bild Endlich Platz für die Schachuhren

Durch den Kauf einer kleinen Kommode haben wir nun die Möglichkeit, unsere Schachuhren angemessen zu verstauen. Auch der dadurch frei werdende Platz im großen Stahlschrank kann gut genutzt werden.

Uwe bei der Seniorenmeisterschaft

Obwohl Uwe Röckendorf bei der Berliner Seniorenmeisterschaft nicht zu allen Runden antreten konnte, gelang ihm ein gutes Ergebnis mit drei Punkten aus den verbliebenen sechs Runden. Darunter befinden sich zwei Remis gegen deutlich besser eingestufte Spieler, u.a. den bekannten Schachjournalisten Dagobert Kohlmeyer. Uwe wird dafür mit einem achtbaren DWZ-Gewinn belohnt.

Januar 2019

Schnellschach in Kreuzberg mit Leif

Bei einem Schnellturnier des SC Kreuzberg erreichte Leif in sieben Runden gegen starke Konkurrenz 2½ Punkte. In der ersten Runde gewann er gegen einen Spieler mit DWZ und Elo nahe der 2000er-Marke. Prof. Jung kam mit fünf Punkten auf Platz 4 der Abschlusstabelle.

Lars beim Neujahrsturnier in Mariendorf

Starkes Ergebnis für Lars bei einem Schnellturnier des TSV Mariendorf. Mit Platz 7 in einem Feld mit mehreren Titelträgern übertraf er die Erwartungen deutlich und holte sich den Preis als bester Spieler unter DWZ 1900. Dass allerdings ein Turnier über nur fünf Runden bei 36 Teilnehmern rein rechnerisch nicht geht, hat sich offenbar noch nicht bis Mariendorf herumgesprochen.

Erstes Training im neuen Jahr

Am 11. Januar ging es wieder zur Sache. IM Atila Figura verlangte uns alles ab. Prinzipiell ging es um Endspiele mit gutem Springer gegen "schlechten" Läufer. Dabei wurde auch heftig Variantenberechnung und Visualisierung geübt. Besonderer Dank an Atila, der sichtlich gesundheitlich angeschlagen war, aber das Training bei uns nicht ausfallen ließ.

Henry beim DSAM-Cup

Der frühere Ramada-Cup, auch etwas hochtrabend "Deutsche Amateur-Meisterschaft" genannt machte in Potsdam Station. Das nutzten natürlich viele Berliner Schachfreunde. Aus unseren Reihen war Henry Oelmann dabei und erreichte in der B-Gruppe (es geht herunter bis "G") 50%.